Hallo Zusammen,

im heutigen Beitrag soll es, wie es der Titel schon vermuten lässt, um ein historisches Thema gehen.

Wer hat die Fotografie erfunden?
Wann ist die erste Fotografie entstanden?
Welche Technik kam dabei zu Einsatz?

Das sind nur ein paar der Fragen, die mir während meiner Themensuche eingefallen sind. Diese und weitere werde ich in diesem Beitrag beantworten.

Woher kommt der Begriff 'Fotografie'?

In meinem Artikel 'Was ist Fotografie?' habe ich mich bereits ausführlich mit dem Begriff außeinandergesetzt. Grundsätzlich steht das Wort 'Fotografie' für zwei verschiedene Dinge. Zum einen steht das Wort für das fertige Produkt, also das auf Papier persistierte Lichtbild, und zum anderen für das Verfahren zur Herstellung dieser Lichtbilder. Dabei stammt das Wort Fotografie aus dem Altgriechischen und bedeutet so viel wie Schreiben, Malen oder Zeichnen mit Licht.

Wie ist die Fotografie entstanden?

Der Ausgangspunkt für die Herstellung dauerhafter Lichtbilder war die Camera obscura (lat. camera „Kammer“; obscura „dunkel“), eine dunkle Kammer mit einem Loch in der Wand. Diese hat eine besondere Eigenschaft: in ihr wird ein seitenverkehrtes und auf dem Kopf stehendes Bild an die dem Loch gegenüberliegende Wand projeziert. Hat der dunkle Raum nur die Größe einer Schachtel, spricht man auch von einer Lochkamera. Seit der Entdeckung der Camera Obscura in der Antike war es der Wunsch der Menschheit die Lichtbilder im Inneren der Dunkelkammer für später zu sichern. Ein bekanntes Beispiel einer Camera Obscura, die tatsächlich im Einsatz war, ist die angepasste Variante von Johann Wolfgang von Goethe, die er auf seinen Reisen benutzte.

Goethes tragbare Camera obscura, um 1800

Seine Lochkamera hatte bereits eine Linse, einen Spiegel und eine Mattscheibe um Bilder von dort aus abzeichnen zu können. Zusammen mit der Entdeckung der Lichtempfindlichkeit von Silbersalzen durch Johann Heinrich Schulze und dessen Publizierung um 1719 waren also die Grundlagen für die erste Fotografie gegeben.

Wer hat die Fotografie erfunden?

Nun sollte an dieser Stelle allen klar sein, dass es nicht den einen Erfinder der Fotografie geben kann, sondern, dass die Entwicklung dieser Technologie ein sehr langer Weg und die Arbeit von vielen klugen Köpfen war. Aufgrund von seinem Bild, das den Blick aus seinem Arbeitszimmer zeigt, wird aber Joseph Nicéphore Niépce oft als Entdecker der Fotografie genannt.

Wann ist die erste Fotografie entstanden?

Die erste bis heute erhaltene Fotografie ist von Joseph Nicéphore Niépce und ist im Jahr 1826 entstanden. Natürlich ist sie keineswegs mit heutigen Fotografien zu vergleichen. Er belichtete für dieses Bild den Blick aus seinem Arbeitszimmer für ganze 8 Stunden.

View from the Window at Le Gras, Joseph Nicéphore Niépce

Welche Technik kam dabei zum Einsatz?

Joseph Nicéphore Niépce benutzte für sein Bild eine Lochkamera die ähnlich war wie die oben beschriebene. Als Trägermedium verwendete er eine Zinnplatte im Format 20 x 25 cm, die vor der Belichtung mit in Lavendelöl gelöstem Naturasphalt bestrichen wurde. Nach der Belichtung wurde die Platte mit Lavendelöl und Petroleum gewaschen und so das Foto fixiert.

Ich hoffe dir hat dieser kleine geschichtliche Exkurs gefallen. Wie immer freue ich mich über dein Kommentar unterhalb des Beitrags. Vielen Dank für dein Interesse an meinem Blog.

In diesem Sinne: bis bald!

Quellen:
Die erste Fotografie der Welt - kwerfeldein
Fotografie - Wikipedia
Camera obscura - Wikipedia
Johann Heinrich Schulze - Wikipedia
Fotografie - Duden

Hallo Zusammen!

In diesen #NEWS für den Monat März habe ich folgende Themen für euch vorbereitet:

In dieser Ausgabe:
Auswirkungen der Corona-Krise
Eine Hand voll Fotografie-Tipps
Meine Beiträge im März 2020

I AM WAITING FOR A NEW DAWN

Auswirkungen der Corona-Krise

Als erstes möchte ich ein mir fast schon überdrüssige Thema ansprechen: den Corona-Virus. Genauer gesagt die Auswirkungen, die die Corona-Krise für Künstler und Fotografen mit sich bringt. Ich habe lange mit mir gerungen, ob ich dieses Thema mit in meine News aufnehme, doch letztendlich war ich mir sicher, dass es richtig und wichtig ist, sich über die aktuelle Situation und die daraus resultierende Problematik auszutauschen.

Ich kann hier nur von dem schreiben, was ich auf Social Media gelesen und gehört habe. Ich als Software Entwickler und Berater kann relativ entspannt im Home-Office arbeiten, aber es gibt viele Menschen denen die aktuelle Corona-Problematik das Arbeiten verbietet, darunter eben auch viele Künstler und Fotografen. Es werden Aufträge verschoben oder ihnen wird durch die aktuellen Einschränkungen die Arbeit ganz verboten. Dabei zieht das Ganze sehr breite Kreise.

Zum Beispiel spricht Martin Krolop vom YouTube-Kanal KROLOP&GERST darüber, dass aufgrund eines ausfallenden Auftrags einer Studentin, die neben dem Studium modelt, nun ihre Einnahmen durch eben dieses Shooting wegfallen. Eine von vielen Auswirkungen, die ich im ersten Moment gar nicht bedacht hatte...



Ein weiteres Beispiel ist Natalia Le Fay, eine Fotografin und Künstlerin, die sich auch die Portrait-Fotografie im Fantasy-Stil spezialisiert hat. Sie spricht in ihren Instagram-Stories auch von einer angespannten Auftragslage. Zum einen müssen alle Shootings, die im Moment aufgrund des Corona-Virus ausfallen irgendwann nachgeholt werden und zum anderen kommen keine neuen Aufträge an, weshalb unter anderem die finanzielle Planung derzeit sehr schwierig ist.

Instagram: Natalia Le Fay

Ein drittes Beispiel ist Nathan Elson, ein Portrait-Fotograf aus Kanada, dem ich vor allem aufgrund seiner Fähigkeiten in der Lichtsetzung folge. Er rät dazu die Not zur Tugend zu machen, neue Dinge zu Lernen und gestärkt aus der Krise zu gehen. So kann jeder nach der Krise etwas mehr anbieten als noch zuvor. Außerdem sollte jeder sich einmal auf sich selbst besinnen und in der Zeit, die man nun unweigerlich hat, zu sich selbst finden. Ein wichtiger Aspekt, den wir im Alltag gerne vergessen.



Ich selbst fühle mich derzeit auch ziemlich unproduktiv. Die Hintergründe dazu und meine Art damit umzugehen, findest du in meinem kürzlich veröffentlichten Blogbeitrag.

Blog: EIN KLEINER LICHTBLICK IN DER KRISE...

Nun aber zu schöneren und vor allem hilfreicheren Themen.

Eine Hand voll Foto-Tipps

An dieser Stelle habe ich für dich eine Hand voll Tipps zum Thema Fotografie, die ich selbst sehr hilfreich finde. Vielleicht ist ja auch etwas für dich dabei.

Glitzer Portraits


Professionelle Kamera als Webcam für Livestreams


Streiflicht für mehr Tiefenwirkung


Eine gute Art ein Teleobjektiv zu tragen


BLOG: Meine Beiträge aus dem Monat März 2020 

Diesen Monat habe ich wieder zwei neue Beiträge verfasst. Der eine Beitrag ist ein Review zu einer Gegenlichtblende, die ich für mein Canon FD 50mm f1.8 Vintage-Objektiv auf Amazon gekauft habe. Der andere Beitrag ist zum Thema Corona. Er beschäftigt sich mit meinem derzeitigen kreativen Loch und den Maßnahmen, mit denen ich glaube weiter kreativ produktiv zu bleiben. 

Blog: REVIEW: SIOTI GEGENLICHTBLENDE AUS METALL FÜR LANGE BRENNWEITEN MIT 52MM FILTERGEWINDE VON AMAZON

Blog: EIN KLEINER LICHTBLICK IN DER KRISE...

Das waren auch schon meine #NEWS aus dem März 2020. Ich hoffe es war etwas für dich dabei. Wenn dem so ist, würde ich mich über deinen Kommentar unterhalb des Beitrags sehr freuen!

In diesem Sinne: bis bald! 

Hallo Zusammen,

ich hatte bereits in meinem letzten Blogbeitrag davon erzählt, dass es diesen Monat nicht sehr viele Inhalte auf meinem Blog veröffentlicht werden würden. Doch ich schaffe es sogar, das noch zu unterbieten.

Da mir zu keinem Thema auf meiner Liste etwas produktiv gelingen wollte, dachte ich mir, ich schreibe einfach über mein kreatives Loch und meinen Maßnahmen um aus eben diesem wieder raus zu kommen.

SPRING VIBES

Seit Wochen spricht gefühlt die ganze Welt nur noch über ein einziges Thema: den Corona-Virus. Diese übermäßige Berichterstattung, die mit dem Virus einhergehende Ungewissheit, die kürzlich verhängten Einschränkungen im öffentlichen Leben und die zunehmende Isolation werden Auswirkungen auf die Psyche der Menschen haben, da bin ich mir sicher.

Ich selbst fühle derzeit eine Art innerliche Unruhe...

EVENING SUN

Vielerorts wurde bereits die Arbeit auf ein Minimum reduziert oder gänzlich eingestellt. Da mein Job als IT-Berater und Software-Entwickler auch Home-Office zulässt, werde ich in der Zeit mindestens bis nach Ostern von Zuhause aus arbeiten müssen.

Der einzige Lichtblick ist das Wiedererwachen der Natur nach der kalten und grauen Jahreszeit. In Heidelberg blüht und gedeiht momentan scheinbar alles. Selbst die Bäume stehen teilweise schon in voller Blüte. Diese Fotomotive geben mir momentan einen kleinen Lichtblick in der Corona-Krise. Jede Krise ist auch Mal vorbei. Und ähnlich wie die Natur nach einem kalten und grauen Winter wieder zum Leben erwacht, werden wir gestärkt und mit neuem Mut einen Neuanfang nach der Corona-Krise schaffen. 

In diesem Sinne: bis bald! 

I AM WAITING FOR A NEW DAWN