Hallo Zusammen!

Wieder einmal neigt sich ein Jahr dem Ende zu. Viele Menschen lassen das Jahr in der Weihnachtszeit noch einmal Revue passieren und schauen auf die Erfolge und auch die Misserfolge des vergangenen Jahres zurück.

GOALS FOR 2020

Für mich geht es an dieser Stelle vor allem darum, dass ich nächstes Jahr auf diesen Beitrag zurücksehen kann und sehe wie sich mein Blog im zurückliegenden Jahr entwickelt hat. Also lasst uns mit diesem Beitrag zusammen auf meine diesjährigen "Erfolge" zurückblicken.

Die Inhalte meines Blogs...

... sind dieses Jahr langsam aber stetig gewachsen. Im Zeitraum vom 01.01.2019 bis 31.12.2019 habe ich 18 Artikel verfasst. Zudem kommen noch die Arbeiten an Unterseiten wie dem Downloadbereich, die Datenschutzerklärung und dem Kontaktformular.

Google Analytics ...

... liefert bekanntermaßen Daten zur Nutzung der Website. Von quantitativen Kennzahlen wie Anzahl der Seitenaufrufe über qualitative Kennzahlen wie die prozentuale Verteilung des Geschlechts, der Länder oder des Browsers. Diese Daten sind sehr nützlich, wenn es darum geht, die eigene Webseite in Bereichen zu optimieren, in denen man noch Defizite hat. An dieser Stelle stammen die Daten aus dem Zeitraum vom 01.12.2018 bis 30.11.2019. Hier ein paar Zahlen:

Im besagten Zeitraum hat mein Blog 2598 Seitenaufrufe von insgesamt 584 Nutzern erzielt. Ganze 580 Benutzer waren zuvor noch nie auf meiner Website. Insgesamt wurden 1059 Sitzungen gezählt. Das entspricht ca. 1,81 Sitzungen pro Nutzer und 2,45 Seiten pro Sitzung im Schnitt. Mit insgesamt knapp 2600 Seitenaufrufen bin ich mehr als zufrieden. Bei diesem Ergebnis ist vor allem die Leistung in der Google-Suche mit 56% der Seitenaufrufe entscheidend gewesen. Lediglich 8% meiner Seitenaufrufe habe ich durch Social Media erzielt. Hier habe ich noch Verbesserungspotential. 

Seitenaufrufe nach Channel:
56% Organic Search,
32% Direct,
8% Social,
4% Referral 

Google Search Console ... 

... liefert Daten bezüglich der Leistung der eigenen Website in der weltweit führenden Suchmaschine. Hier kann man sehen, wie oft und vor allem welche Unterseiten in der Google-Suche erschienen sind. Meine Website ist im Zeitraum vom 01.12.2018 bis zum 30.11.2019 genau 16044 mal in der Google Suche ausgespielt worden. Dabei waren die drei Suchbegriffe bei denen meine Seite am besten platziert war die folgenden: 

was ist fotografie
canon fd 50mm f1.8
tobias kürschner 

Meine Seite habe ich bewusst auf meinen eigenen Namen hin optimiert, weshalb es an dieser Stelle nicht verwunderlich ist, dass sie unter diesem Suchbegriff gute Ergebnisse liefert. Die beiden anderen Suchanfragen passen genau auf meine beiden erfolgreichsten Beiträge in diesem Jahr. Die drei besten Unterseiten meines Blogs in der Google Suche waren nämlich die folgenden: 

NEUES OBJEKTIV IM STALL: CANON FD 50MM F1.8
WAS IST FOTOGRAFIE? - GRUNDLAGEN DER FOTOGRAFIE
Tobias Kürschner Fotografie - Blog und Portfolio (Startseite)

Meine Website wurde vor allem in den DACH - Ländern, also Deutschland, Österreich und der Schweiz, in den Ergebnissen der Google-Suche ausgespielt. 

Meine Ziele für 2020

Zu aller erst möchte ich kurz erklären, warum es so wichtig ist sich selbst Ziele zu stecken. Schon das Formulieren und Niederschreiben von Zielen erhöht die Wahrscheinlichkeit deine Ziele zu erreichen enorm. Dabei sollte man darauf achten, dass die Ziele auch SMART sind. Das bedeutet sie sind: 

pezifisch, M essbar, A ttraktiv, R ealistisch und T erminiert. 

Die Zahlen in diesem Beitrag finde ich persönlich schon sehr beeindruckend. Ich betreibe diesen Blog als Hobby nebenbei und freue mich über jeden Leser. Ich möchte mich jedoch auch weiterentwickeln in dem was ich mache und möchte deshalb an dieser Stelle ein paar Zahlen aufstellen, die ich nächstes Jahr im selben Zeitraum erreichen möchte.

Ich möchte im Vergleichszeitraum auf 10.000 Seitenaufrufe kommen. Das sind ungefähr vier mal mehr als bisher. Ich möchte erreichen, dass mein Blog nächstes Jahr mindestens 30.000 mal in der Google-Suche ausgespielt wird. Eine Steigerung um etwa 100 Prozent. Ich möchte nächstes Jahr 30 Beiträge veröffentlichen. Das sind 12 Beiträge mehr als diese Jahr. Ich möchte nächstes Jahr einen Newsletter, eine Suchfunktion und ein Anmeldeformular für TFP-Fotoshootings als neue Funktionen für meinen Blog vorstellen. Im Bereich Social Media möchte ich sowohl auf Twitter als auch auf Instagram rund 200 Follower erreichen.

Ich hoffe euch hat mein kleiner Artikel gefallen. Ich freue mich wie immer auf deinen Kommentar unter diesem Beitrag. Bis bald!    

Hallo Zusammen!

Der heutige Beitrag fällt im Vergleich zu meinen sonstigen Beiträgen etwas aus der Reihe. Ich habe die Gelegenheit die, meiner Meinung nach, sehr gut gelungene Infografik zum Thema Fotografie mit dem Smartphone von Preis.de mit euch zu teilen.

Hier geht es zum Originalartikel: Bessere Fotos mit dem Smartphone: Profi-Hacks & Apps.

THUMBNAIL PREIS.DE INFOGRAFIK

Die Infografik: 26 Tipps für bessere Fotos (mit dem Smartphone)

Die Tipps der Infografik sind meiner Meinung nach nicht nur für das Fotografieren mit dem Smartphone relevant. Auch mit deiner DSLR / DSLM kannst du die meisten Punkte bedenkenlos für deine Fotografie übernehmen. Im Folgenden werde ich zu jedem Tipp meine kurze Meinung abgeben. Mit dem folgenden Link könnt ihr euch die Grafik herunterladen, um sie euch parallel zu meinem Artikel anschauen zu können.

DOWNLOAD: Infografik - Tipps für bessere Smartphone-Fotos von Preis.de

Die komplette Infografik ist am Ende des Beitrags noch einmal eingebunden.

#01: Das richtige Smartphone

Diesen Tipp könnt ihr fast gänzlich auf eure Kamera übertragen, denn nicht nur ein Smartphone braucht möglichst viele Megapixel. Hier ist jedoch immer zu beachten, dass auch entsprechende Optiken verwendet werden, die diese Details auch auflösen können. Es nützt dir nichts mit einem Flaschenboden ein 100MP-Bild zu machen. Eine möglichst hohe Geschwindigkeit des Autofokus und die (mechanische) Bildstabilisierung sind ebenfalls wichtige Eigenschaften, die eine moderne Kamera mitbringen sollte. Durch einen möglichst großen Sensor kann man seine Bilder qualitativ auch verbessern. Hier kann ich alle Sensorgrößen ab dem MFT-Format bedenkenlos empfehlen. Für detailliertere Informationen zum Sensor kannst du in meinem Beitrag zum Thema Sensorgrößen lesen.

DIE SENSORGRÖSSE: EINE UNENDLICHE GESCHICHTE VON VOLLFORMAT, APSC, MFT UND JUCHEE! - GRUNDLAGEN DER FOTOGRAFIE

#02: Manuelle Einstellungen nutzen

Hier kann ich mich der Grafik nur anschließen: Automatiken sind gut, bequem und manchmal auch essenziell, jedoch kann man das fertige Bild nur dann zu 100 Prozent bestimmen, wenn man auch die volle Kontrolle über die Belichtung hat.

#03: ISO (möglichst) niedrig halten

Klar gibt es Situationen mit wenig Licht in denen ein hoher ISO-Wert notwendig ist. Dieser sorgt aber immer für eine schlechtere Bildqualität in Form von verrauschten und unscharfen Bildern. Hier sollte man sich überlegen, ob man den ISO vielleicht durch eine längere Verschlusszeit oder eine künstliche Lichtquelle senken kann.

#04: Stabilität gewährleisten

Kurz und knapp: Nutze ein Stativ, wann immer es dir möglich ist.

#05: Auf digitalen Zoom verzichten

Wie in der Grafik bereits erwähnt, ist der digitale Zoom lediglich ein Crop des Weitwinkels und führt daher immer zu einer schlechteren Bildqualität. Der optische Zoom durch entsprechende Zoom-Objektive an deiner DSLR / DSLM ist davon nicht betroffen. Die These, dass ein Zoom-Objektiv schlechter sei als eine Festbrennweite, gilt nur dann, wenn die Optiken auch die selbe Qualität haben. Einen hilfreichen Beitrag von mir zum Thema Brennweiten findest du hier.

DIE BRENNWEITE: MEHR ALS NUR DER ZOOM! - GRUNDLAGEN DER FOTOGRAFIE

#06: Objektiv säubern

Kameras sind Hochleistungsgeräte im Schafspelz. Die Pflege der eigenen Ausrüstung ist notwendig, um deren ständige Betriebsbereitschaft zu gewährleisten. Hierzu sollte neben einer fingerabdruck-, staub- und schlierenfreien Optik auch eine gelegentliche Reinigung des Sensors deiner DSLR / DSLM mit Hilfe eines Blasebalgs nicht schaden!

#07: Bildkomposition - Die Drittel-Regel

Die Drittel-Regel ist die einfachste Regel der Bildkomposition. Ich nutze sie bei fast jedem Foto, das ich mache. Zum Thema Bildkomposition habe ich eine Reihe von Beiträgen hier auf meinem Blog verfasst. Wenn du dich für Fotografie interessierst, kann ich dir diese Beiträge nur wärmstens empfehlen.

BILDKOMPOSITION #02: WÄHLE DEN RICHTIGEN BILDAUSSCHNITT - GOLDENER SCHNITT UND DRITTEL-REGEL

#08: Gegenlicht nutzen

Das Gegenlicht ist ein sehr interessantes Gestaltungsmittel, welches deinen Fotos das gewisse Etwas geben kann. Dabei verhält sich jedes Objektiv im Gegenlicht etwas anders. Vor allem ältere Optiken haben meist eine interessante Zeichnungen in den Lensflares.

#09: Mit Schärfentiefe arbeiten

Das Wissen um den Effekt der Blende auf dein Bild ist für einen Fotografen essentiell wichtig. Auf meinem Blog habe ich mich mit dem Thema bereits ausgiebig befasst.

DIE BLENDE: WAS BEDEUTET DAS F? - GRUNDLAGEN DER FOTOGRAFIE

#10: Auf Blitz verzichten

Der in der Kamera oder im Smartphone verbaute Blitz ist bestenfalls als Taschenlampe zu gebrauchen. Die Arbeit mit künstlichen Lichtquellen erfordert einiges an Arbeit und Erfahrung bis entsprechende Bilder entstehen. Aber es lohnt sich! Mein Review zu einem relativ günstigen Fotostudio-Set von Amazon findet ihr hier:

LOW-KEY-SELBSTPORTRAIT MIT GÜNSTIGEM FOTOSTUDIO-SET VON AMAZON

#11: Keine Fotofilter benutzen

Erst fotografieren, dann bearbeiten. Ganz einfach. Welchen Editor du dann benutzt ist dabei nicht so wichtig. Versuche jedoch so viele Bearbeitungen wie nur möglich durch entsprechende Fototechniken direkt beim Fotografieren zu ersetzen.

#12: Lichtstimmung beachten

Gerade Landschaftsfotografen können durch das Nutzen der Goldene Stunde oder der Blaue Stunde sehr imposante Bilder aufnehmen. Aber auch in der Portraitfotografie muss auf das Licht geachtet werden. Hier ist ein gleichmäßiges und weiches Licht zu empfehlen, welches du auch ohne eine teure Studioausrüstung, wie beispielsweise Blitze, Lichtformer und Reflektoren, nutzen kannst. An einem möglichst großen Fenster stellst du dich und dein Model gegenüber auf. Durch die möglichst große Fensterfläche erhälst du ein gleichmäßiges und natürliches Licht, das perfekt für Portraitaufnahmen geeignet ist.

#13: Störfaktoren eliminieren

Wie schon in der Grafik erwähnt, sollte man möglichst alle störenden Elemente aus dem Bild entfernen. Das können Elemente im Hintergrund sein, aber auch Teile von Pflanzen oder Bäumen die aus dem Model heraus oder in das Bild hinein ragen. Mit einem kurzen und kritischem Blick auf die eigene Bildkomposition kann man das Bild um einiges aufwerten.

#14: Bildgröße maximieren (Auflösung / Pizelanzahl)

Dieser Punkt ist meiner Meinung nach nicht ganzheitlich beschrieben. Klar bringen mehr Megapixel tendenziell mehr Bildinformationen. Wie Eingangs bereits erwähnt, benötigt man dazu aber auch entsprechend hochwertige Objektive um diese Bildinformationen auch zu erhalten. Zum anderen sorgen mehr Pixel auf gleicher Fläche tendenziell für eine schlechtere Low-Light-Performance, da jeder einzelne Pixel weniger Licht hat, das er in der gleichen Verschlusszeit aufsammeln kann. Hier kommt wieder das Thema Sensorgröße ins Spiel, welches ich im folgenden Beitrag bereits ausgiebig behandelt habe.

DIE SENSORGRÖSSE: EINE UNENDLICHE GESCHICHTE VON VOLLFORMAT, APSC, MFT UND JUCHEE! - GRUNDLAGEN DER FOTOGRAFIE

#15: Mehrere Bilder aufnehmen

Mehrere Bilder vom gleichen oder von einem ähnlichem Motiv zur Auswahl zu haben ist wichtig, denn es kann immer vorkommen, sogar mit Profi-Kameras, dass in einem Bild der Fokus verschoben, das Bild verwackelt ist oder das Bild in einer anderen Art und Weise unbrauchbar ist. Von der Serienbildfunktion würde ich jedem tendenziell abraten, der diese Funktion nicht aus irgendwelchen Gründen (Wildlife / Sportfotografie) wirklich braucht, da in sehr kurzer Zeit enorme Datenmengen entstehen können, die man danach auch sichten, und noch viel wichtiger, aussortieren und archivieren muss.

#16: Motive ins Verhältnis setzen

Dieser Tipp ist besonders in der Reise- und Dokumentarfotografie wichtig. Häuser, Berge, Bäume, Flüsse, Seen und viele andere Elemente in Landschaften verlieren ohne Kontext ihre Relation. Hier sollte man auch die verwendete Brennweite beachten. Bei Aufnahmen mit einem besonders großen Bildwinkel werden Objekte, die weiter entfernt sind, deutlich kleiner dargestellt und nahe Objekte künstlich "vergrößert". Leichte Tele-Brennweiten sorgen hingegen für eine gewisse Objektivität.

#17: Kontraste erzeugen

Kontraste sind essentiell für ein gutes Bild, da der Blick des Betrachters immer zu erst auf die Stelle mit dem größten Kontrast fällt. Dabei ist es nicht einmal allzu wichtig welche Kontraste du wählst. Wie in der Infografik bereits beschrieben sind einige der beliebtesten Kontraste Hell vs. Dunkel, Ruhe vs. Bewegung, Schärfe vs. Unschärfe. Aber auch Kontraste in Inhalt, Farbe, Menge oder Formen können sehr viel Spannung erzeugen. An dieser Stelle kann man sehr kreativ werden.

#18: Effekte mit Reflektionen

Spiegelungen sind, wie in der Grafik erwähnt, reizvolle Bildelemente. Wenn man dann noch mit der Perspektive spielt, entstehen wahrlich eindrucksvolle Bilder. Es kann aber auch vorkommen, dass Reflektionen im Bild stören. In diesem Fall solltest du zu einem Polfilter greifen. Dieser entfernt durch seine Beschaffenheit die störenden Reflektionen und sorgt nebenbei für kräftigere Farben im Bild.

#19: Auf Augenhöhe fotografieren

Dieser Tipp ist vor allem wichtig, wenn du Kinder oder Haustiere fotografierst, denn diese Perspektive sorgt nicht nur für ein gesundes Maß an Respekt gegenüber dem Kleinerem, sondern ist nebenbei auch nicht alltäglich. Die meiste Zeit sehen wir die Kleineren eben von oben. Durch diese besondere Perspektive wird sofort mehr Spannung im Bild erzeugt. Fotografiert man jedoch von oben, wirkt ein Bild dann eben schnell langweilig. Einen Tipp zum Thema Perspektive habe ich in folgendem Beitrag für dich.

BILDKOMPOSITION #01: WAS IST BILDKOMPOSITION?

#20: Abstand zum Motiv so klein wie möglich

Diesem Punkt muss ich widersprechen. Durch diesen Tipp erzeugst du keine Schärfentiefe, du verringerst sie. Hier ist zu beachten, dass je kleiner der Abstand von Fotograf zu Motiv und je größer der Abstand von Motiv zu Hintergrund, desto geringer ist die Scharfentiefe, dein Hintergrund wird unscharf. Auf die Spitze getrieben wird dieser Effekt in der Makrofotografie und das obwohl dieser Effekt dort selten gewünscht ist.

#21: Die richtige Positionierung

Eher links oder eher rechts als Tipp zu geben ist etwas lahm. Bei Personen kann man ebenfalls die Drittel-Regel anwenden. Bei Close-Ups legt man ein Auge auf den Schnittpunkt von einer horizontalen und einer vertikalen Drittel-Linie. Bei Full-Body-Shots versucht man die Person als Ganzes an einer Drittel-Linie auszurichten.

#22: Spotlight Feature

Zu diesem Tipp kann ich nichts hinzuzufügen.

#23: Das richtige Licht

Diesen Punkt hatten wir bereits in ähnlicher Form. Ein weißes Blatt Papier kann ebenfalls als diffuser Lichtformer dienen, wenn man es mit einer Lampe anstrahlt. Ansonsten ist Tageslicht dein bester Freund. Hier kann man das Blatt Papier auch als Reflektor nutzen.

#24: Fokus auf den Augen

Zu diesem Tipp kann ich auch nichts hinzuzufügen.

#25: Ausnahmsweise: Zoom nutzen

Dieser Tipp greift nur bei optischem Zoom! Hier sollte man auf eine Kleinbild äquivalente Brennweite von mindestens 35mm zurückgreifen. Beim digitalen Zoom gewinnt man durch diesen Tipp nichts, da es sich beim Zoom nur um einen Zuschnitt des ungezoomten Bildes handelt.

#26: Weißes Papier als Reflektor

Wie in Punkt 23 schon erwähnt, kann ein einfaches Blatt Papier dir für deine Fotografie auf viele Arten nützlich sein.

Zusammenfassung: Zu viele Tipps?

Das waren ziemlich viele Tipps! Meines Erachtens fast schon zu viele auf einmal. Am Ende der Liste angekommen wusste ich schon gar nicht mehr, was der erste Punkt war. Ein weiterer Faktor, der mir an dieser Grafik nicht gefällt ist, dass man diese Liste nur schwer ausdrucken kann, da es sich um ein einziges großes Bild handelt. Nichtsdestotrotz ist diese Grafik inhaltlich sehr gut aufbereitet und bietet einen sehr kompakten Fotografie-Crash-Kurs nicht nur für Anfänger.

Mich würde es interessieren, was du von dieser Infografik hälst, und ob dir diese Art von Format gefallen hat. Wie immer freue ich mich auf deinen Kommentar. Ich hoffe dir hat mein Beitrag gefallen. 

 In diesem Sinne: bis bald!




Eine Grafik von Preis.de

Hallo Zusammen!

In diesem Beitrag möchte ich mich einem in Foren viel diskutiertem Thema widmen: der Sensorgröße.

Positive Einflüsse eines großen Sensors auf dein Bild

Der Sensor ist ein elementarer Bestandteil in jeder modernen Kamera und bestimmt auf vielerlei Weise das fertige Bild. Neben Werten wie den Dynamikumfang ist er auch hauptverantwortlich für die Low-Light-Capability deiner Kamera. Als einfache Faustregel gilt hierbei: Je größer der Sensor, desto mehr Licht kann durch ihn in der gleichen Belichtungszeit eingefangen werden. Dass diese Rechnung nur mit äquivalenten Optiken gilt, steht dabei jedoch auf einem anderen Blatt. Ein größerer Sensor bietet bei der gleichen Anzahl Megapixel im Vergleich zu einem kleinerem Sensor einen größeren Pixelpitch, also mehr Platz pro Pixel, wodurch ein einzelner Pixel mehr Licht sammeln kann. Umgekehrt kann ein größerer Sensor bei gleichem Pixelpitch mehr Pixel auf seiner Fläche haben. Neben der Leistungsfähigkeit bei schlechten Lichtverhältnissen werden große Sensoren auch gerne aufgrund der geringeren Schärfentiefe von Fotografen gewählt. Auch hier gilt: Je größer der Sensor, desto geringer ist die Schärfentiefe, natürlich wieder bei entsprechenden Objektiven. Mit einem großen Sensor bekommt man quasi ein besseres oder cremigeres Bokeh. Bokeh ist ein Begriff, der die Hintergrundunschärfe eines Bildes beschreibt. In den Köpfen vieler Menschen haben viele "professionelle" Fotos diese Hintergrundunschärfe als eines der entscheidenden Merkmale.

SENSOR OF MY SONY A5000

Nachteile von großen Sensoren

Neben den ganzen Vorteilen, die ein großer Sensor gegenüber einem kleineren bietet, gibt es auch eine Kehrseite der Medaille. Kameras mit großen Sensoren sind in der Regel teurer als Kameras, die einen kleineren Sensor verbaut haben, und das je nach Modell teilweise sehr deutlich. Auch sind die Objektive, die für größere Sensoren konzipiert sind und demnach eine größere Fläche belichten müssen, deutlich größer, schwerer und teurer als die Objektive für Kameras mit Crop. Da ein größerer Sensor auch mehr Daten liefern kann, kann es auch deutliche Schwierigkeiten beim Filmen mit hohen Framerates geben. Man benötigt deutlich stärkere Prozessoren in den Kameras und sehr schnelle Speichermedien um diese Daten entsprechend wegzuschreiben, auch diese sind entsprechend teurer. Während des Betriebs entstehen durch diese höhere Last auch deutlich höhere Temperaturen an Sensor, Prozessor und Speicherkarte, weshalb man oft von Kameras hört, die Probleme mit Überhitzung (Overheating) haben.

Versteht mich bitte nicht falsch. Diese Kameras haben ihre Daseinsberechtigung. Jeder sollte aber genau wissen, welche Kamera er für seine Ansprüche benötigt. Am besten bevor man sie kauft.

Und nun: Die niemals endende Rechnerei ...

Zum Abschluss möchte ich euch noch ein paar Rechenbeispiele geben und damit die Unterschiede der gängigen Sensorgrößen in Lichtmenge und Schärfentiefe aufzeigen. Für tiefgründigere Informationen über die Auswirkungen des Crop-Faktors lege ich dir folgende Beiträge ans Herz:

DIE BRENNWEITE: MEHR ALS NUR DER ZOOM! - GRUNDLAGEN DER FOTOGRAFIE

DIE BLENDE: WAS BEDEUTET DAS F? - GRUNDLAGEN DER FOTOGRAFIE

WAS IST FOTOGRAFIE? - GRUNDLAGEN DER FOTOGRAFIE

Die gängigen Sensorformate für (semi-) professionelle Kameras sind:

MFT (Micro Four Thirds) mit einem Crop-Faktor von 2
APSC mit einem Crop-Faktor von 1,5 (Canon: 1,6)
Vollformat oder Kleinbild (KB) mit einem Crop-Faktor von 1

(Größere Formate wie das Mittelformat lasse ich aus dieser Übersicht der Einfachheit halber raus.)

Man sagt, dass man, innerhalb der oben aufgelisteten Sensorgrößen, durch den Wechsel auf den nächstgrößeren Sensor die Lichtmenge, die in der gleichen Zeit durch den Sensor aufgefangen wird, um etwa eine Blendenstufe erhöht, also quasi verdoppelt. Das führt zu einer ziemlichen Rechnerei, wenn man also Kameras und deren Objektive miteinander vergleichen möchte.

Als kurzes Beispiel möchte ich das "Nifty Fifty" aufzeigen, ein Objektiv mit einer festen Brennweite von kleinbildäquivalenten 50mm. Dieses Objektiv gibt es in nahezu jedem Kamerasystem.


Sensorgröße KB APSC MFT
Cropfaktor 1 1,5 2
Brennweite 50mm 35mm 25mm
Blende f1.8 f1.8 f1.7
KB äquivalente
Brennweite
50mm 52,5mm 50mm
KB äquivalente
Blende
f1.8 f2.7 f3.4
Beispiel Sony FE
50mm f1.8
Sony F
35mm f1.8
LUMIX
25mm f1.7


Nun ein paar Gedanken zur oben stehenden Tabelle: Wenn man bei Vollformat auf f4.0, bei APSC auf f2.8 und bei MFT entsprechend auf f2.0 abblendet, sollten die Bildergebnisse bei gleichem ISO und gleicher Verschlusszeit in Belichtung und Schäftentiefe nahezu identisch sein.

Eine Kamera mit größerem Sensor, zum Beispiel einem Vollformat-Sensor, kann durch entsprechende Objektive, zum Beispiel mit einer Offenblende von f1.4, eine bessere Low-Light-Performance erreichen als eine mit kleinerem Sensor, da äquivalente Optiken derzeit einfach nicht existieren.

Die geringere Schärfentiefe von großen Sensoren muss nicht immer von Vorteil sein. Zum Beispiel in der Makro-Fotografie oder in der Wildlife-Fotografie ist es sehr ärgerlich, wenn das Motiv aufgrund einer zu dünnen Schärfeebene nicht gänzlich im Fokus ist.

Schlusswort

Am Ende ist es IMMER eine Entscheidung des Fotografen, welches Kamerasystem er bevorzugt. Meiner bescheidenen Meinung nach sind andere Faktoren, wie Beispielsweise das Handling und die Objektivauswahl viel entscheidender beim Kamerakauf als die Sensorgröße.

Ich hoffe dir hat mein Beitrag zur Sensorgröße gefallen. Vielleicht konntest du auch noch etwas Nützliches für dich mitnehmen? Wie immer würde ich mich sehr über deinen Kommentar unter diesem Beitrag freuen.

Vielen Dank fürs Lesen, bis bald!