Hallo Zusammen!

In dieser Beitragsreihe möchte ich ein paar meiner Tricks in der Bildkomposition mit euch teilen. Diese Tipps werden dir dabei helfen, sofort bessere Bilder zu fotografieren, egal welche Kamera du hast. Alle "Regeln", die ich in diesen Beiträgen vorstelle, können auch BEWUSST gebrochen werden, um damit eine bestimmte Bildwirkung zu erzielen.

Denke schon beim Fotografieren an das Format

Beim Zielformat handelt es sich primär um das Seitenverhältnis von Höhe und Breite des Bildes. Bei der Auswahl des Formates gibt es kein richtig oder falsch. Wichtig ist nur, dass du dich bereits beim Fotografieren bewusst für ein Format entscheidest. Man kann die Formate in drei Gruppen einteilen: Hochformat, Querformat und Quadrat. Das Quadrat nimmt in diesem Beitrag eine Sonderstellung ein, da es weder von den Effekten des Hochformats noch von denen des Querformats profitiert.

Perfekt für Portraits: Das Hochformat

Das Hochformat wird auch gern Portraitformat genannt. Das liegt vor allem daran, dass das Hochformat wie predistiniert für Portraits ist. Wenn ein Mensch sitzt oder steht, so ist die Ausrichtung seines Körpers in den meisten Fällen vertikal. Das heißt mit dem Hochformat kannst du den Menschen viel besser als Ganzes darstellen. Auch bei Nahaufnahmen hat man im Hochformat meist mehr vom Menschen auf dem Bild als im Querformat. Zudem wirken Bilder im Hochformat um einiges dynamischer als Bilder im Querformat. Diesen Effekt kann man sich vor allem in der Architektur-, Landschafts- oder Produktfotografie zu Nutze machen.

ON TOP OF THE LIGHTHOUSE

Der Klassiker für Landschaften: Das Querformat

Das Querformat, das auch gerne Landschaftsformat genannt wird, ist dem menschlichen Bilckfeld ähnlicher als das Hochformat. Bilder im Querformat strahlen mehr Stabilität aus als Bilder im Hochformat. Deshalb wird das Querformat vor allem in der Landschaftsfotografie und in der Architekturfotografie gern genutzt. Aber auch in der Portraitfotografie ist das Querformat gut zu gebrauchen. Mit dem Querformat kann man deutlich mehr Umgebung zeigen als mit dem Hochformat und somit dem Bild und dem Motiv mehr Kontext geben.

AT SEA

Zusammenfassung: Wie soll ich es nun drehen: hochkant oder quer?!

Mit dem Format kannst du dein Motiv unterstützen oder bewusst einen Kontrast dazu bilden. Unter dem Aspekt der Bildkomposition ist es nicht wichtig, ob du für dein Bild das Hochformat oder das Querformat im speziellen wählst, sondern viel mehr, dass du es bewusst tust, als Teil der Bildgestaltung.

Ich hoffe dieser kleine aber hoffentlich feine Beitrag hat dir gefallen. Wenn dem so ist, würde ich mich über deinen Besuch auf meiner Instagramseite freuen. Dort veröffentliche ich viel regelmäßiger Bilder als hier auf meiner Website.

Bis bald!

Hallo Zusammen!

In dieser Beitragsreihe möchte ich ein paar meiner Tricks in der Bildkomposition mit euch teilen. Diese Tipps werden dir dabei helfen, sofort bessere Bilder zu fotografieren, egal welche Kamera du hast. Alle "Regeln", die ich in diesen Beiträgen vorstelle, können auch BEWUSST gebrochen werden, um damit eine bestimmte Bildwirkung zu erzielen.

Einteilung der Diagonalen und ihre Wirkung

Dieser Beitrag wird ziemlich kurz, aber lass' dich von seiner Kürze nicht täuschen: der Tipp ist ebenso simpel wie genial!

Es gibt zwei Arten von Diagonalen.

Die einen verlaufen von links unten nach rechts oben. Diese Diagonalen werden, basierend auf unserer Art zu Lesen, als aufsteigend bezeichnet. Aufsteigende Diagonalen wirken anregend und halten den Blick des Betrachters im Bild.

ALTER STROM

Diagonalen, die von links oben nach rechts unten verlaufen, werden, im Gegensatz zu den oben genannten, als absteigend bezeichnet. Absteigende Diagonalen wirken im Vergleich zu den aufsteigenden ruhiger und weniger spannungsvoll. 

THE VINEYARDS OF SCHRIESHEIM

Nutzt man eine Diagonale in der Bildgestaltung so wirkt das Bild meistens um einiges spannender im Vergleich zu einer horizontalen oder senkrechten Anordnung der Bildelemente.

Besonders das Ausrichten deines Motivs an den Diagonalen kann deinem Bild etwas Interessantes verleihen. Zum Beispiel kann man in der Architekturfotografie die Kanten eines Gebäudes an den Diagonalen ausrichten. Damit lenkst du den Blick des Betrachters entlang der Diagonalen durch dein Bild und nebenbei profitierst du von den positiven Effekten einer ungewöhnlichen Perspektive. In diesem Beitrag von mir erfährst du warum ungewöhnliche Perspektiven ebenfalls wichtig für das Bild sind.

Hat dir der Beitrag gefallen? Dann freue ich mich auf dein Feedback im Kommentarbereich unter dieser Seite. 

Bis bald!

Hallo Zusammen!

In dieser Beitragsreihe möchte ich ein paar meiner Tricks in der Bildkomposition mit euch teilen. Diese Tipps werden dir dabei helfen, sofort bessere Bilder zu fotografieren, egal welche Kamera du hast. Alle "Regeln", die ich in diesen Beiträgen vorstelle, können auch BEWUSST gebrochen werden, um damit eine bestimmte Bildwirkung zu erzielen.

Die Drittel-Regel oder Rule-Of-Thirds

In diesem Beitrag beschäftige ich mich mit dem Bildausschnitt und dessen Wirkung auf das Bild als Ganzes. Bei der Anordnung der Bildelemente sollte man vor Allem beachten, dass das Hauptmotiv nicht mittig in das Bild gesetzt werden sollte. Eine sehr einfache und effektive Regel für den richtigen Bildausschnitt ist die Drittel-Regel. Gerade weil sie so simpel ist, verwende ich sie auch besonders oft. Bei der Drittel-Regel wird das Bild durch je zwei waagerechte und senkrechte Linien in 9 gleiche Rechtecke geteilt. Plazierst du ein Motiv auf einen der vier Schnittpunkte dieser Linien, erhälst du meistens ein gut komponiertes Bild. In der Lanschaftsfotografie empfielt es sich den Horizont im Bild entweder auf einer dieser Drittel-Linien zu platzieren oder die Position sehr extrem zu wählen, zum Beispiel bei etwa 10% oder 90% des Bildes.

Der "Goldene Schnitt"

Die Drittel-Regel ist lediglich eine vereinfachte Variante des sogenannten "Goldenen Schnitts", einer Gestaltungsregel in der Fotografie, die sich der Proportionslehre des "Goldenen Schnitts" bedient. Beim "Goldenen Schnitt" handelt es sich um eine Formel, die ein Verhältnis zur Anordnung der Elemente im Bild definiert, welches vom menschlichen Auge als besonders schön empfunden wird. Die Formel für die Berechnung der Position der Gitterlinien lautet: (a+b) / a = a / b => a = 61,8%, b = 38,2% Je eine Linie teilt eine Kante des Bildes in zwei Hälften, sodass die eine Hälfte (a) rund 61,8% und die andere Hälfte (b) rund 38,2% der Ausgangslänge der Kante besitzt. Dadurch wird das Rechteck in der Mitte des Bildes etwas kleiner als bei der Drittel-Regel. Die Rahmenlinien werden sozusagen etwas in die Mitte gedrückt.

Für die beiden Varianten "Drittel-Regel" und "Goldener Schnitt" gibt es in nahezu allen Kameras Hilfslinen, die auf dem Display oder bei spiegellosen Systemkameras auch im Sucher angezeigt werden können.

Die "Goldene Fibonacci-Spirale"

Die "Goldene Finonacci-Spirale" treibt das ganze noch etwas weiter. Beginnend in einem Schnittpunkt zwischen zwei der Linien eines "Goldenen Schnitts" verläuft eine Fibonacci-Spirale bis an den äußeren Rand des Bildes. Durch die gleichmäßige Form soll das Bild für den Betrachter "flüssiger" wirken, denn die Spiralte lenkt den Blick des Betrachters durch das Bild. Die Fibonacci-Spirale kommt ungewöhnlich häufig in der Natur vor, wie zum Beispiel bei Schneckenhäusern, manchen Blüten oder anderen Pflanzenteilen und wird vom menschlichen Auge ebenfalls als sehr ästetisch empfunden.

Beispiele für den Bildausschnitt als Kompositionselement

RULE OF THIRDS SAMPLE 1

Als erstes Beispiel habe ich ein Portrait von meinem Sohn aus unserem Osterurlaub in Warnemünde gewählt. Bei Portraits ist es besonders wichtig, dass das Gesicht und vor allem die Augen im Fokus des Bildes stehen. Deshalb habe ich das der Kamera am nächsten gelegene Auge auf einen der Schnittpunkte der Drittel-Regel ausgerichtet. Auch sollte man das Bild so gestalten, dass in Blickrichtung der Person noch etwas Platz noch außen ist. Dadurch wirkt das Bild nicht so gequetscht.

RULE OF THIRDS SAMPLE 2

Dieses Landschaftsfoto habe ich von der Aussichtsplattform des Leuchtturms in Warnemünde gemacht. Hier ist das Molenfeuer der Westmole (kleiner grüner Leuchtturm) im Fokus des Bildes. Den Horizont habe ich aufgrund der erhöhten Position bewusst in die Mitte des Bildes gesetzt.

RULE OF THIRDS SAMPLE 3

Dieses Bild ist auf einem meiner Spaziergänge durch Ziegelhausen entstanden. Hier zu sehen ist das Neckarufer unterhalb von Ziegelhausen mit Blick auf die Ziegelhäuser Brücke. Auf den Schnittpunkt der Drittel-Linie habe ich das untere Ende des Schildes gesetzt und dann das Schild entland der vertikalen Linie ausgerichtet.

RULE OF THIRDS SAMPLE 4

Das letzte Foto ist wieder ein Landschaftsfoto. Auf diesem Foto sieht man das Neckartal vom Neckarufer unterhalb von Ziegelhausen mit der Blickrichtung nach Heidelberg. Hier habe ich die Wasserkante auf der unteren horizontalen Drittel-Linie ausgerichtet.

Fazit: Bildausschnitt als Kompositionselement

In der Bildkomposition ist es wichtig die Wirkung der einzelnen Gestaltungsmöglichkeiten zu kennen um sie nutzen zu können oder um mit ihnen bewusst zu brechen. In beiden Fällen wird ein gewisses Maß an Spannung im Bild erzeugt und deine Bilder werden auch mit gewöhnlicheren Motiven um einiges interessanter.

Ich hoffe ich konnte dich auf deiner Fotoreise ein Stück in die richtige Richtung begleiten. Wenn dir der Beitrag gefallen hat würde ich mich sehr über dein Feedback in den Kommentaren unterhalb des Beitrags freuen. Auch über deinen Besuch auf meiner Instagramseite bin ich dir sehr dankbar!

Bis bald!

Hallo Zusammen!

In dieser Beitragsreihe möchte ich ein paar meiner Tricks in der Bildkomposition mit euch teilen. Diese Tipps werden dir dabei helfen, sofort bessere Bilder zu fotografieren, egal welche Kamera du hast. Alle "Regeln", die ich in diesen Beiträgen vorstelle, können auch BEWUSST gebrochen werden, um damit eine bestimmte Bildwirkung zu erzielen.

Was ist Bildkomposition?

Wenn du ein wiederkehrender Leser meines Blogs bist, weißt du sicher bereits, dass ich gerne mit den Informationen von Wikipedia arbeite. Die nachfolgende Definition von Bildkomposition ist ebenfalls von Wikipedia:

"Bildgestaltung [oder BildKomposition] ist die Anordnung und Verbindung formaler Elemente in einem Kunstwerk der bildenden Kunst. Sie werden auch bei der Bildbetrachtung oder auch Bildanalyse bedeutsam."
- Wikipedia: Bildgestaltung

Alles das, was du bewusst tust um dein Foto zu gestalten, zählt zur Bildkomposition. Wählst du BEWUSST eine geringe Schärfentiefe, eine besondere Perspektive oder einen besonderen Farbraum, wie beispielsweise Schwarz-Weiß, für dein Bild, so ist das ein Teil deiner Bildkomposition, da du als Künstler dem Foto als deinem Kunstwerk aktiv Elemente hinzufügst oder entfernst.

Warum wir auf die Bildkomposition achten sollten

Der Grund dafür ist tief in der Natur des Menschen verankert...

"Die Aufmerksamkeit ist die Fokussierung eines Sinnes (hier des Sehens) auf einen bestimmten Sinneseindruck. Der Bildteil, auf den die Aufmerksamkeit eines Betrachters gelenkt ist, wird weitaus schärfer und brillanter wahrgenommen als der Rest des Blickfeldes. Das liegt sowohl an der Verarbeitung durch die kognitiven Prozesse im Gehirn als auch am Aufbau des Auges. Die Aufmerksamkeit muss also zugeteilt werden. Der Mensch konzentriert seine Aufmerksamkeit zunächst auf potentiell interessante Bildelemente." - Wikipedia: Psychologische Grundlagen der Bildgestaltung

In diesem Absatz liegt der Grund weshalb wir als Fotografen auf die Bildkomposition achten sollten: Aufmerksamkeit! Ein gut durchdachtes Bild mit den richtigen Bildelementen an genau den richtigen Stellen hebt unsere Bilder von den normal "geknipsten" Bilder ab. Und dabei ist es egal welche Kamera wir benutzen. Das Wissen über die Bildkomposition kann man auch mit der Kamera vom Handy anwenden. Die "große" Kamera ist eigentlich nur das Werkzeug um auf bestimmte Situationen vorbereitet zu sein, die man mit einer Kompakt- oder Handykamera gar nicht oder nicht annähernd so gut einfangen kann. Hiermit möchte ich die Profikameras keinesfalls schlechtreden. Nicht jeder braucht sie wirklich, dennoch sie haben ihre Daseinsberechtigung. :)

PERSPECTIVES

Mein erster Tipp für deine Bildkomposition: Nutze ungewöhnliche Perspektiven!

In diesem Beitrag gibt es auch gleich noch einen ersten kurzen Tipp für dich: versuche ungewöhnliche Perspektiven zu nutzen.

Ungewöhnliche Perspektiven sind relativ leicht zu erkennen. Jede Perspektive, die von uns nicht regelmäßig wahrgenommen wird, ist potenziell spannend. Dazu zählen unter anderen die Low-Angle und High-Angle Perspektive. Hier ein kurzes Beispiel: Bei der Haustier- bzw. Kinderfotografie ist es extrem wichtig, sich auch auf die Augenhöhe seines Models zu begeben. Diese Low-Angle-Bilder zeigen das Tier oder das Kind aus einer Perspektive, die für die Besitzer des Tiers oder Eltern des Kindes nicht alltäglich ist und im Vergleich nur sehr selten wahrgenommen wird. Dadurch bekommt das Bild auf Anhieb ein gutes Maß an Spannung.

Hat dir der Beitrag gefallen? Dann würde ich mich über einen Kommentar unter diesem Beitrag freuen! :) Ich lade dich ebenfalls herzlich dazu ein, einmal auf meinem Instagramprofil vorbeizuschauen.

In diesem Sinne: Bis bald!

Hallo Zusammen!

In diesem Beitrag möchte ich mich der Brennweite von Objektiven widmen. Welche Auswirkungen hat die Brennweite auf das fertige Bild? Was musst du bei der Angabe der Brennweite auf deinem Objektiv beachten? Und wie funktioniert ein Zoom-Objektiv? Das sind viele Fragen, die es in diesem Artikel zu beantworten gilt.

TUNNEL VISION

Die Brennweite eines Objektivs

Die Brennweite eines Objektivs wird immer in Millimeter (mm) angegeben und beschreibt die Distanz zwischen der optischen Hauptebene der Linse oder Linsengruppe des Objektivs bei eingestellter Fokusentfernung von 'unendlich' und dem Sensor in der Kamera. Bei dieser Einstellung liegt der Brennpunkt nämlich genau auf dem Sensor der Kamera. Dabei entstehen große Brennweiten durch flache, schwach gekrümmte Linsenoberflächen. Die kleinen Brennweiten entstehen hingegen durch eine starke Krümmungen der Linsenoberfläche.

Festbrennweite vs. Zoom-Objektiv

Eine Möglichkeit Objektive nach ihren Eigenschaften einzuteilen ist die Unterteilung in Zoom-Objektive und Festbrennweiten.

Eine Festbrennweite ist ein Objektiv ohne Zoom. Es hat nur eine einzige feste Brennweite. Der große Vorteil bei dieser Art von Objektiven ist, dass diese Objektive in ihren Eigenschaften auf diese Brennweite optimiert werden. Sie haben weniger optische Fehler wie chromatische Aberrationen oder Vignettierung und können dabei deutlich lichtstärker sein als Zoom-Objektive. Allgemein kann man sagen, dass Festbrennweiten im gleichen Preissegment im Vergleich zu Zoom-Objektiven für eine bessere Bildqualität sorgen. Gängige Festbrennweiten sind beispielsweise 24mm, 35mm, 50mm und 85mm.

Ein Zoom-Objektiv ist ein Objektiv mit einer variablen Brennweite. Die Brennweite kann an einem Zoom-Objektiv in einem bestimmten Bereich verstellt werden. Gängige Zoombereiche sind beispielsweise 16mm bis 35mm, 24mm bis 70mm oder 70mm bis 200mm. Durch die variable Brennweite ist es dem Fotograf möglich den Bildwinkel relativ schnell und ohne das Wechseln des Objektivs zu ändern. Wofür die Angabe des Bildwinkels gut ist und wie der Bildwinkel in Abhängigkeit von Brennweite und Sensorgröße bestimmt wird, erkläre ich im nachfolgenden Abschnitt. Zoom-Objektive müssen im gesamten Brennweitenspektrum eine konstante Leistung erbringen und sind daher anfälliger für optische Fehler.

Mit welchem Objektivtyp man unterwegs ist hängt von mehreren Faktoren ab, wie zum Beispiel dem Motiv, den Anforderungen an das Bild, der Größe des Geldbeutels oder der persönlichen Präferenz für einen bestimmten Objektivtyp.

Was bedeutet der Crop-Faktor meiner Kamera für die Brennweite und den Bildwinkel meines Objektivs?

Der Bildwinkel beschreibt den größtmöglichen Winkel, den eine bestimmte Brennweite abhängig von der Sensorgröße horizontal abzubilden in der Lage ist. Er ist notwendig um Objektive unabhängig vom Kamerasystem miteinander vergleichen zu können.

Meistens rechnet man die Brennweite von Kameras mit einem Crop-Sensor (als einem kleinerem Sensor) auf die äquivalente Brennweite an einer Kleinbildkamera um. Diese Umrechnerei ist historisch entstanden, da früher der 35mm-Kleinbildfilm, der in der Größe mit dem Kleinbild-Sensor identisch ist, und die dazugehörigen analogen Kameras für die meisten Fotografen zugänglich waren. Der Kleinbild-Sensor heißt auch genau wegen der identischen Größe "Vollformat", da er das volle Format des damals gängigen Kleinbildfilms abdeckt.

Um diese Umrechnerei etwas zu vereinfachen, gibt es den sogenannten Crop-Faktor. Das ist eine Zahl, welche mit Brennweite, Blende und ISO multipliziert wird und die entsprechenden Werte für eine Kleinbild-Kamera zu errechnen.

Hierzu kann folgende Gleichungen benutzt werden:

Vollformat äquivalente Brennweite = tatsächliche Brennweite * Crop-Faktor
Vollformat äquivalente Blende = tatsächliche Blende * Crop-Faktor
Vollformat äquivalente ISO = tatsächliche ISO * (Crop-Faktor ^ 2)

Um nun an Kameras mit verschiedenen Sensorgrößen den Bildwinkel von 47° (Bildwinkel von 50mm an einer Kleinbild-Kamera) zu erhalten, muss man verschiedene Brennweiten benutzen:

MFT (2 x Crop):
25mm

APS-C (1,5x / 1,6x Crop):
30mm - 35mm

VF (1x Crop):
50mm

Dieser Zusammenhang ist einer der größten Vorteile von kleineren Kamerasensoren: möchte man einen größen Zoombereich oder eine lange Brennweite haben, so ist das an einer Crop-Kamera meist um einiges günstiger als an einer Kleinbild-Kamera.

Einteilung von Objektiven nach ihrer Brennweite

Die nachfolgende Übersicht habe ich nahezu unverändert von einer anderen Website (digitipps.ch) übernommen.

Je nach Brennweite werden Objektive in gewisse Kategorien eingeteilt:

Bezeichnung Brennweiten (Vollformat äquivalent) Bildwinkel in Grad
Super-Weitwinkel-Objektive 11 bis 24 mm 126 bis 84°
Weitwinkel-Objektive 25 bis 35 mm 82 bis 63°
Normal-Objektive 40 bis 50 mm 57 bis 47°
Porträit-Objektive 85 bis 130 mm 29 bis 19°
Tele-Objektive 140 bis 250 mm 17 bis 10°
Super-Tele-Objektive 260 bis 600 mm und mehr 10 bis 47°

Auswirkung der Brennweite auf das Bild

Das Objektiv beeinflusst das fertige Bild mehr als deine Kamera. Es gibt dem Bild einen gewissen 'Look'. Die Brennweite des Objektivs hat, wie die Blende auch, mehrere Eigenschaften die sich auf das Bild auswirken: Bildwinkel, Schärfentiefe und Bildkompression.

Der Bildwinkel: Der Grund des Crop-Faktor-Wahnsinns

Wie oben bereits erwähnt, bietet eine Brennweite von beispielsweise 35mm nicht an jeder Kamera das gleiche Bild. Je nach Sensorgröße können hier große Unterschiede entstehen. Ein Objektiv mit einer Brennweite von 35mm ist an einer APSC-Kamera eine Normal-Brennweite, an einer Kleinbild-Kamera eine Weitwinkel-Brennweite und auf einer MFT-Kamera schon fast eine Portait-Brennweite. Der Grund hierfür ist der Crop (engl. Zuschnitt) der kleineren Kamerasensoren. Der größere Sensor belichtet bei der gleichen Brennweite eine größere Fläche und somit ist der Bildwinkel größer.

Schärfentiefe: Bessere Freistellung mit längeren Brennweiten

Wichtig für den 'Look' eines Bildes ist auch die Schärfentiefe im Bild. Hier kann man durch das bewusste Setzen der Schärfeebene gezielt den Blick des Betrachters lenken. Gerade bei Portraits wird gerne durch ein butterweiches Bokeh [von jap. 'boke' = 'unscharf' oder 'verschwommen'] das Model vom Hintergrund separiert. Je länger die Brennweite eines Objektivs, desto geringer ist die Schärfentiefe im Bild. Das wird besonders bei den Tele-Brennweiten bemerkbar. Hier erhält man eine geringe Schärfentiefe auch bei weniger lichtstarken Objektiven. Im Gegensatz zu den Tele-Brennweiten haben Weitwinkel- und Super-Weitwinkel-Brennweiten eine relativ große Schärfentiefe.

Bildkompression: Wenn der Hintergrund näher an das Motiv rückt

Die Bildkompression bei langen Brennweiten sorgt dafür, dass Hintergrundelemente scheinbar größer abgebildet werden als sie es tatsächlich sind. Dadurch wirkt das Bild flacher und hat weniger Tiefe. Durch den Effekt der Bildkompression wird auch die Darstellung von Gesichtern bei verschiedenen Brennweiten unterschiedlich beeinflusst. Bei Brennweiten zwischen 50mm und 90mm wirken Gesichter normal, das heißt so wie wir sie mit unserem Auge wahrnehmen. Benutzt man jedoch extreme Weitwinkel- oder Tele-Brennweiten so "verformen" sich die Proportionen des Gesichts. So kann es vorkommen, dass die Nase des Models zum Beispiel bei einer äquivalenten Brennweite von 24mm besonders groß wirkt, da die Distanz zur Nase bei gleicher Abbildungsgröße bei 24mm kleiner ist, als bei einer längeren Brennweite.

Der Zoom-Multiplikator: Was bedeutet X-fach optischer Zoom?

Bevor ich diesen Abschnitt beginne ist es wichtig an dieser Stelle den Unterschied zwischen optischen und digitalem Zoom aufzuzeigen. Optischer Zoom wird durch die Optiken des verwendeten Objektivs auf der physikalischen Ebene und ohne signifikanten Qualitätsverlust erreicht. Beim digitalen Zoom wird lediglich das Bild zugeschnitten, weshalb die Bildqualität beim digitalen Zoom extrem leidet. In diesem Abschnitt behandle ich ausschließlich den optischen Zoom.

Bei vielen "Consumer"-Kameras ist das Objektiv fest verbaut. Deshalb besteht die Notwendigkeit Objektive zu verbauen, die einen relativ großen Brennweitenbereich abdecken um diese Kameras universell einsetzbar zu machen. Bei den meisten kleinen Sensoren ist das Verbauen von großen Brennweitenbereichen auch gar nicht das Problem. Da die kleinen Sensoren einen ziemlich großen Crop-Faktor haben und somit um einiges kürzere Brennweiten für den gleichen Bildausschnitt benutzen als Kameras mit MFT-, APSC- oder Kleinbild-Sensor, wird es bei der Spezifikation des Brennweitenbereichs problematisch. Kaum jemand kann mit einer Angabe des Brennweitenbereiches von 9,1mm bis 146mm (25mm bis 400mm äquivalent am Kleinbild) wie beispielsweise bei der Panasonic LUMIX FZ1000 II etwas anfangen. Hier bedienen sich die Kamerahersteller gerne des Zoom-Multiplikators. Der Zoom-Multiplikator eines Zoom-Objektivs ergibt sich aus der längsten Brennweite des Objektivs geteilt durch die kürzeste Brennweite des Objektivs. Die eben genannte LUMIX-Kamera erreicht somit einen Zoom-Multiplikator von 16 - sie hat also einen 16-fach optischen Zoom. So hat ein "normales" Kit-Zoom mit einem Brennweitenbereich von 24mm bis 70mm meistens eines Zoom-Multiplikator von 3. Man spricht von einem 3-fach optischen Zoom. Hierbei ist die Spezifikation der kleinsten Brennweite als Indikator für den weitesten Bildwinkel enorm wichtig, denn ein Zoom-Objektiv mit einem Brennweitenbereich von 70mm bis 200mm hat auch einen Zoom-Multiplikator von 3. Im Allgemeinen kann man sagen, dass Objektive mit kleinerem Zoom-Multiplikator eine bessere optische Leistung haben.

Mein Fazit: 'Die Brennweite: Mehr als nur der Zoom!

Wer die Fotografie etwas ernster nimmt, sollte die Eigenschaften von verschiedenen Brennweiten kennen und nutzen. Dabei werden gerade Neulingen durch die Äquivalenz-Rechnerei ziemlich verwirrt. Kennt man jedoch die Eigenschaften der verschiedenen Brennweiten, kann man beim Objektivkauf gezielt nach seinen Anforderungen suchen und unter Umständen eine ganze Menge Geld sparen.

Wenn dir dieser Beitrag gefallen hat, würde ich mich sehr über einen freundlichen Kommentar von dir freuen. Hast du einen Verbesserungsvorschlag? Dann lass es mich durch dein Kommentar wissen!

Bis bald!

ZIELFOTOS WARNEMÜNDE

Hallo Zusammen!

Wenn du den YouTube-Fotografen Stephan Wiesner bereits kennst, wirst du den Begriff Zielfoto gut kennen. Für alle anderen stelle ich Stephan Wiesner kurz vor und erkläre, was es mit den Zielfotos auf sich hat.

Über Stephan Wiesner

Stephan Wiesner ist ein deutscher Fotograf, der lange Zeit in der Schweiz gelebt hat. Dort hat er während eines Burnouts in seinem Beruf als IT-Berater seine Leidenschaft für die Fotografie entdeckt. Bekannt geworden ist er durch seine Portraitfotografien (vor allem von Sportlern) und durch seine Landschaftsfotografien aus den Alpen.

Was ist ein Zielfoto?

Dabei setzt er sich besonders in der Landschaftsfotografie immer wieder einzelne Bildideen, die er auf einem Ausflug oder einer Reise umsetzen möchte, als Ziel. Das sind seine Zielfotos. Dadurch überdenkt man die Motivauswahl und die Rahmenbedingungen für die Fotos im Vorfeld sehr genau. Ein kleines Beispiel: Möchte man einen bestimmten Bergsee in den Alpen beim Sonnenaufgang fotografieren, so muss man, um das zu erreichen, am Vortag zum dem besagten See wandern, die Nacht dort verbringen, vor Sonnenaufgang aufstehen, das Equipment an der richtigen Stelle bereit machen und dann das Foto im richtigen Zeitfenster machen. Durch diese Vorüberlegung, weiß man, was man tun muss, um das eine richtig gute Foto zu machen.

Meine Zielfotos für Warnemünde

Nun zu mir. Ich fahre mit der Familie über das Osterwochenende nach Warnemünde. Dort wollen wir uns zusammen einige Sehenswürdigkeiten ansehen, und, allem voran, zusammen eine gute Zeit haben. Das heißt, ich werde mich einen Großteil der Zeit nach den anderen richten müssen. Das ist auch nicht weiter schlimm, es ist ja schließlich ein Familienurlaub. Mein Wunsch als *hust* ambitionierter Freizeitfotograf ist es dennoch, aus dem Urlaub einige "WOW!"-Fotos mit nach Hause zu nehmen und vielleicht sogar das eine oder andere Foto in einem größeren Format auszudrucken. Dafür habe ich keine Mühen gescheut und ein wenig zu den Sehenswürdigkeiten in Warnemünde recherchiert. Dabei habe ich meine Informationen vor allem von dieser Website.

Leuchtturm von Warnemünde© A.Savin, WikiCommons

Leuchtturm Warnemünde

Eines der bekanntesten Wahrzeichen von Warnemünde ist der 1897 erbaute Leuchturm. Er ist 31 Meter hoch und bietet zwei Aussichtsplattformen, die von Mai bis September für Besucher geöffnet sind. Er ist heute noch ferngesteuert in Betrieb und strahlt dabei ca. 20 Seemeilen übers Meer (das entspricht etwa 37km). In Warnemünde verbindet er die westlich von ihm gelegene Seepromenade mit dem von ihm südlich gelegenen "Alten Strom".

Ein Leuchtturm an sich ist bereits ein geeignetes Postkartenmotiv. Jedoch werde ich hier versuchen etwas kreativ zu werden, um eine ungewöhnliche Perspektive zu finden. Das sollte dem Bild etwas Spannung verleihen.

Teepott Warnemünde

Der "Teepott" Warnemünde steht direkt neben dem Leuchturm. Von 1927 bis 1945 stand an dieser Stelle ein kreisrunder Teepavilion, dem der heutige Teepott seinen Namen verdankt. Der alte Teepavilion ist nach einer Brandstiftung am 02.05.1945 völlig ausgebrannt. Seit 1968 steht der Neubau schon an genau dieser Stelle. Gerade für Architekturfotografen ist diese Sehenswürdigkeit aufgrund der ungewöhnlichen Bauweise sehr interessant.

Für mich ist das Gebäude nicht ganz so relevant. Hier werde ich wahrscheinlich "nur ein Standardfoto" machen.

Westmole Warnemünde - Leuchtfeuer und Aussichtspunkt

Die Westmole ist der am weitesten im Meer gelegene Aussichtspunkt von Warnemünde. Sie reicht 541 Meter weit in die Ostsee und dient hauptsächlich als Schutz und Wellenbrecher. Sowohl die West- als auch die Ostmole besitzen je ein Molenfeuer, welches ein gutes Motiv für ein gutes Landschaftsfoto ist. 

Hier werde ich mich in der Landschaftsfotografie versuchen. Wenn ich etwas Glück habe und das Wetter mitspielt, kann ich hier, bei einer guten Lichtstimmung, durchaus ein relativ dramatisch wirkendes "WOW!"-Foto abstauben.

Seepromenade Warnemünde

Die Seepromenade in Warnemünde führt den Besucher rund 2km entlang des Strands. Sie reicht vom Leuchturm und dem Teepott im Osten, am Neptun Hotel vorbei, bis zum Küstenwald im Westen. Hier hat man einen freien Blick auf die ein- und auslaufenden Schiffe. Zudem sind hier stets viele Menschen zwischen all den kleinen Läden unterwegs.

Hier werde ich mich in der "Street"-Fotografie versuchen und etwas Stillleben der Seepromenade in schwarzweiß einfangen. Das sollte auch tagsüber einige gute, kontrastreiche Fotos einbringen.

Alter Strom von Warnemünde© A.Savin, WikiCommons

Der Alte Strom von Warnemünde

Den "Alten Strom" von Warnemünde gibt es bereits seit 1423. Bis ins Jahr 1903 war der Alte Strom der einzige Zugang von der Ostsee in den Hafen von Rostock. Die Westseite des Alten Stroms gilt als Flaniermeile. Dort befinden sich in Richtung des Leuchturms und der Westmole viele alte Kapitänshäuser, die heute Gaststätten und Restaurants beherbergen.

Auch hier werden einige gute "Street"-Fotos zu holen sein.

Fischmarkt an der Mittelmole

An der Ostseite des Alten Stroms, auf Höhe der historischen gusseisernen Drehbrücke von 1903, befindet sich der Fischmarkt an der Mittelmole. Ein Besuch hier ist besonders in den frühen Morgenstunden sehr empfehlenswert, da dann die Fischkutter beladen mit frischem Ostseefisch einlaufen.

Hier werde ich mich bei der Motivauswahl auf die kleineren Schiffe und Fischkutter fokussieren. Diese Location bietet ein sehr spannendes Ambiente und führende Linien. Auch hier wird viel von der Lichtstimmung abhängen.

Kirche Warnemünde

Die Kirche steht im Zentrum von Warnemünde und nur unweit des Alten Stroms. Die erste Fischerkirche in Warnemünde wurde bereits um das Jahr 1200 errichtet. Neben der imposanten Architektur bietet die im Jahr 1874 eingeweihte Kirche von Warnemünde auch einige besondere Ausstellungsstücke, wie zum Beispiel den um 1475 in Danzig gefertigten Schnitzaltar, die Christophorusstatue aus dem 15. Jahrhundert, die 1591 gefertigte Kanzel oder das aus dem 18. Jahrhundert stammende, handgeschmiedete Uhrwerk.

Die Kirche von außen als Architekturfotografie und/oder einige Detailfotos aus dem Inneren sollten hier zu holen sein. Für mich eher Standardfotos.

Vörreeg und Achterreeg

Die beiden Straßen Vörreeg und Achterreeg sind die ältesten Straßen von Warnemünde. Bis ins 19. Jahrhundert beschränkte sich die gesamte Bebauung von Warnemünde auf diese beiden Hausreihen. Vörreeg und Achterreeg sind plattdeutsch für "Vorderreihe" und "Hinterreihe". Die Vörreeg enthalt das älteste erhaltenes Gebäude: die ehemalige Vogtei. Sie wurde 1605 gebaut.

Besonders die Vogtei ist hier einen besonderen Blick wert. Vielleicht könnte ich die Vogtei auch im Dunkeln fotografieren? Ich darf das Stativ nicht vergessen!

Mein Must-Have: Portraits am Strand zum Sonnenuntergang

Die eben beschriebenen Sehenswürdigkeiten sind alle sehr spannend und ich freue mich darauf, Warnemünde gemeinsam mit der Familie zu erkunden. Mein wichtigstes Zielfoto ist jedoch ein anderes: Ich möchte einige tolle Bilder von meiner Liebsten am Strand beim Sonnenuntergang machen. Hier sollten alle Kriterien für ein "WOW!"-Foto erfüllt werden: gefälliges Motiv, gute Location und eine romantische Lichtstimmung.

Wenn dir dieser Beitrag gefallen hat, würde es mich sehr freuen, wenn du auch bei meinem Instagram-Profil einmal vorbei schaust! Dort veröffentliche ich viel öfter neue Bilder und halte dich über neue Beiträge hier auf meinem Blog auf dem Laufenden. 

Bis zum nächsten Beitrag!

Hallo Zusammen. In diesem Beitrag möchte ich ein paar Hintergründe zu den Bildern meiner Hündin Skadi aus 2018 mit euch teilen. Da ich nicht lange um den heißen Brei reden möchte, fange ich gleich damit an. :)

Zum Album: 'SKADI 2018'

SPARKLING EYES

SPARKLING EYES

Dieses Foto ist mir gar nicht so gut gelungen wie manch andere Fotos. Mir ist der Fokus 'verrutscht' und es ist auch allgemein ziemlich unscharf. Trotzdem musste ich 'SPARKLING EYES' unbedingt in dieses Album aufnehmen, da bei diesem Bild, wie es der Titel schon verrät, Skadis Augen richtig schön funkeln. Vielleicht ist das auch ziemlich subjektiv. Jetzt ist das Bild jedenfalls hier und du kannst dir deine eigene Meinung dazu bilden. :)

WAITING FOR THE MISTRESS

WAITING FOR THE MISTRESS

Das Bild 'WAITING FOR THE MISTRESS' habe ich bereits ausführlich in meinem Beitrag 'MONOCHROME 2018: Erstes Album auf der neuen Seite veröffentlicht' beschrieben. Schau doch auch dort einfach mal vorbei! :)

PERSPECTIVES

PERSPECTIVES

Skadi liegt besonders gerne flach bei uns auf dem Boden und schläft dort. Es ist ja nicht so, dass sie ein für sie riesiges Hundebett in unserem Wohnzimmer stehen hat... Jedenfalls kam mir an dem Tag der Einfall, dass ich auch einfach mal die Perspektive vertauschen könnte, um dem Foto etwas Spannung einzuverleiben. Ich hatte diesen Kniff zuvor bei einem anderen Fotografen auf Instagram gesehen und wollte das unbedingt nachmachen. Das Ergebnis ist, finde ich, ziemlich cool geworden.

BE AWAKE

BE AWAKE

Auf diesem Foto hat Skadi auf einem Spaziergang irgendetwas in weiter Ferne erspäht. Sie bleibt dann immer fest wie eine Statue stehen und beobachtet ganz genau was gerade ihre Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat. Ich habe bei Portraitfotos von Skadi immer wieder Probleme sie ohne künstliche Lichtquelle richtig auszuleuchten, da sie ein schwarzes Fell hat. Oftmals gehen dabei einige Details verloren, da sie dunkler ist als ihre Umgebung. Ich achte dann vermehrt darauf, dass ich die Sonne im Rücken habe und nicht noch gegen das Licht fotografiere. In solchen Situationen eine künstliche Lichtquelle zu benutzen, um sie gleichmäßig auszuleuchten, ist einfach nicht praktikabel.

REFLECTIVE

REFLECTIVE

Dieses Foto ist aufgrund des tollen Bokeh eines meiner Favoriten aus 2018. Die Lichter, die durch das Blätterwerk der Bäume hindurchdringen, werden aufgrund der offenen Blende zu einer tollen Bokeh-Zeichnung. Dadurch erhält dieses Bild diesen modernen Portrait-Look! :)

IN MY EYES

IN MY EYES

Das Foto 'IN MY EYES' ist eine Makro-Aufnahme von Skadi's Auge. Die Besonderheit an diesem Bild ist für mich die Reflexion in ihrem Auge. In dieser sieht man mich, wie ich das Foto von ihr mache. Ebenfalls beeindruckend finde ich die Details in ihrem Fell.

WATCHFUL

WATCHFUL

Dieses Foto wollte ich ursprünglich gar nicht in dieses Album aufnehmen. Ich bin zufällig darauf gekommen eines meiner selbst erstellten Presets auf das Foto anzuwenden. Und et voilà: ohne Farbe ist das Bild doch ganz hübsch anzuschauen. Ohne die Ablenkung durch die unruhigen Farben im Hintergrund kommt der Kontrast in der Helligkeit zwischen Vorder- und Hintergrund besser zur Geltung.

WINTER FUN

WINTER FUN

Dieses Foto ist auf einer der wenigen Winterwanderungen in diesen Jahr entstanden. Besonders finde ich hier [nach meiner Skadi :) ] vor allem die Strukturen der Mauer im Hintergrund und den Kontrast zwischen dem Schnee und den anderen recht dunklen Bildelementen.

ROYAL DOG

ROYAL DOG

Dieses Foto ist über Weihnachten entstanden, als wir zu Besuch in Plauen waren. Ein bisschen majestätisch sieht Skadi in diesem Setting ja schon aus, oder? :)

Mein Fazit: SKADI 2018

Es hat unglaublich viel Spaß gemacht, all diese Fotos zu machen. Das Fotografieren von Tieren ist mindestens genauso schwer wie das Fotografieren von Kindern. Beide, das Kind und das Tier, sind unberechenbar. Man kann zwar mit etwas Bestechung (z.B. Schokolade beim Kind und Wiener Würstchen beim Hund) und ein wenig Training erreichen, dass das Model still sitzt, eine Garantie auf die perfekte Pose hat man aber bei beiden nicht. So entstehen, eher zufällig, viele tolle Bilder. Wenn man dann ein Foto macht, das wirklich gut ist und einem gefällt, ist man umso glücklicher über das Ergebnis.

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Hallo Zusammen! In diesem Beitrag möchte ich mich einem fundamentalen Bestandteil der Fotografie widmen, einer Eigenschaft, die maßgeblich über den Preis eines Objektivs entscheidet und (dieser Aspekt ist sogar sehr viel wichtiger) Grundlage für die Belichtung eines jeden Bildes ist. Ich spreche von der Blende.

APERTURE BLADES

Was ist die Blende?

Wenn wir im normalen fotografischen Sprachgebrauch von einer Blende sprechen, meinen wir meist die Öffnung der Aperturblende eines Kameraobjektivs. Diese wird in Abhängigkeit der Brennweite berechnet und gibt einem Fotografen einen für verschiedene Objektive vergleichbaren Wert für die Lichtstärke und die Schärfentiefe des jeweiligen Objektivs. Wenn man einige Zusammenhänge, wie zum Beispiel die verwendete Sensorgröße, etwas vereinfacht, kann der folgende Merksatz aufgestellt werden:

Je kleiner die Zahl der Blende ist, desto lichtstärker ist ein Objektiv und desto geringer ist die Schärfentiefe im Bild.

Wozu benötigt man eine große Offenblende?

Die geringe Schärfentiefe (auch Bokeh [von jap. 'boke' = 'unscharf' oder 'verschwommen'] genannt) ist ein beliebtes fotografisches Element zur Bildgestaltung, etwa um eine Person oder einen Gegenstand vom Hintergrund freizustellen.

Aber auch die maximale Lichtstärke ist für viele Einsatzgebiete entscheidend. So können Sportfotografen mit ihren Spezialobjektiven die Bewegung eines Sportlers aufgrund von sehr schnellen Verschlusszeiten einfrieren oder Astrofotografen Bilder vom Sternenhimmel machen ohne die Sensorempfindlichkeit (ISO) dafür zu missbrauchen. Mit einem handelsüblichen Kitobjektiv (meist f3.5 - f5.6) kann man diese Effekte ebenfalls erzielen, jedoch sorgt der dann benötigte hohe ISO-Wert meist zu einem starken Bildrauschen.

Blendenstufen, ISO und Belichtungszeit

Die Skala der f-Werte von Objektiven sind in sogenannte Blendenstufen unterteilt. Gängige Blendenstufen sind die folgenden:

f1.4 - f2.0 - f2.8 - f4.0 - f5.6 - f8 - f11 - f16 - f22

Öffnet man die Blende um eine Stufe, zum Beispiel von f4.0 auf f2.8, so lässt das Objektiv die doppelte Menge Licht auf den Sensor. Schließt man die Blende um eine Stufe, zum Beispiel von f4.0 auf f5.6, so halbiert sich die Menge von Licht die auf den Sensor trifft. Dementsprechend muss man die anderen Parameter der Belichtung anpassen um ein vergleichbar belichtetes Bild zu erhalten. Hier ein paar Beispiele:

f4.0 | 1/100s | ISO 400 - Blende wird um eine Stufe auf f2.8 geöffnet:
Um die gleiche Belichtung wie oben zu erreichen, müsste man entweder die Verschlusszeit oder den ISO halbieren: f2.8 | 1/200s | ISO 400 oder f2.8 | 1/100s | ISO 200

f4.0 | 1/100s | ISO 400 - Blende wird um eine Stufe auf f5.6 geschlossen:
Um die gleiche Belichtung wie oben zu erreichen, müsste man entweder die Verschlusszeit oder den ISO verdoppeln: f5.6 | 1/50s | ISO 400 oder f5.6 | 1/100s | ISO 800

Äquivalente Blenden, Brennweiten und der Crop-Faktor bei verschiedenen Sensorgrößen

Kurz vorweg: das nachfolgende Thema ist eigentlich so komplex, das es einen separaten Beitrag benötigt. Um das Thema Blende trotzdem ganzheitlich zu beleuchten, habe ich den nachfolgenden Abschnitt trotzdem mit in diesen Beitrag genommen.

Nun, wie eingangs erwähnt, berechnet sich der f-Wert für die maximale Offenblende eines Objektivs anhand der Brennweite (f) des Objektivs. Zudem ist die Größe der Eintrittspupille der Apertur, also des Frontelements des Objektivs (D) ausschlaggebend. Die Formel für den f-Wert des Objektivs, also der maximalen Offenblende (im Folgenden als N) lautet wie folgt:

N = f / D

Zugegeben, das allein ist nicht sehr aussagekräftig. Ein Beispiel muss her. Nehmen wir das Sony FE 50mm f1.8, das "Nifty-Fifty" für Sony's E-Mount Kameras. Was wir über dieses Objektiv wissen, ist, dass es eine Brennweite von 50mm und eine maximale Offenblende von f1.8 hat. Setzt man diese Werte in die Gleichung ein, erhält man die Größe des Durchmessers vom Frontelements des Objektivs.

1.8 = 50 / D
1.8 D = 50
D = 27,8

Das Frontelement hat also einen Durchmesser von 27,8 mm. Soweit so gut.

Jetzt kommt der Crop-Faktor zum Vergleich des Bildwinkels einer Brennweite an verschiedenen Kameras ins Spiel. Dieses Objektiv ist für den Einsatz an einer Vollformatkamera konzipiert. Nutzt man es auch an einer Vollformatkamera [nicht an einer APSC-Kamera wie die A6000, da passt das Objektiv nämlich auch dran ;)] ist der Crop-Faktor 1. Das 50mm-Objektiv von Sony hat an einer Vollformatkamera den Bildwinkel eines 50mm-Objektivs an einer Vollformatkamera. Das ist schlüssig.

Du musst dir vorstellen, dass eine Kamera mit kleinerem Sensor bei gleicher Brennweite im Vergleich zur Vollformatkamera nur einen kleineren Bildausschnitt aufnimmt. Zum Vergleich habe ich hier eine kurze Aufstellung von gängigen Crop-Faktoren für dich (vom großen zum kleinen Sensor):

Mittelformat: 0,79 (Fuji GF)
Vollformat: 1
APS-C: 1.5 (Canon: 1.6)
MFT: 2.0

Das Lumix G 25mm f1.7 ist das "Nifty-Fifty"-Objektiv für die MFT-Kameras von Panasonic. Die Angabe der maximalen Offenblende verspricht mit einem f-Wert von 1.7 eine bessere Leistung als das Sony FE 50mm f1.8, oder? Und hier beginnt der Trugschluss...

Durch den für MFT-Kameras üblichen Crop-Faktor von 2 erhalten wir für die Brennweite von 25mm den gleichen Bildwinkel wie beim 50mm Sony-Objektiv. Mit einer Brennweite f von 25mm und einer Offenblende N von 1.7 erhalten wir folgende Gleichung für das Frontelement:

1.7 = 25 / D
1.7 D = 25
D = 14,7

Das Frontelement hat einen Durchmesser von 14,7 mm. Diese 14,7 mm große Öffnung kann unmöglich mehr Licht einfallen lassen als die des Sony Objektivs mit 27,8 mm.

Wendet man jetzt den Crop-Faktor ebenfalls auf die Blende an, müsste ein MFT-Objektiv mit einer 50mm-äquivalenten Brennweite von 25mm eine Blende von f0.9 haben, um die gleiche Lichtstärke zu erreichen.

N = 25 / 27,8
N = 0,9

Noch auffälliger ist es, wenn man diesen Vergleich auf Kompakt- oder Handykameras anwendet. Aus den eben gezeigten Zusammenhängen zum Crop-Faktor lassen sich folgende Formeln ableiten:

Vollformat äquivalente Brennweite = tatsächliche Brennweite * Crop-Faktor
Vollformat äquivalente Blende = tatsächliche Blende * Crop-Faktor
Vollformat äquivalente ISO = tatsächliche ISO * (Crop-Faktor ^ 2)

Zusammenfassung: Worauf muss ich beim Kauf eines neuen Objektivs achten?

Der letzte Abschnitt war ziemlich trocken. Nun zum spannenden Teil. Welches Objektiv sollst du dir kaufen? Nun das kommt ganz auf deine Art der Fotografie an.

Bist du Einsteiger und hast deine Kamera und das dazugehörige Kit-Objektiv erst gekauft, empfehle ich dir, damit erst einmal ein paar Bilder zu machen. Lerne und verstehe was die verschiedenen Brennweiten bedeuten und welche Eigenschaften sie mit sich bringen. Wenn du weißt was Weitwinkel-, Normal- und Portrait- und Telebrennweiten sind, kannst du mit Schritt 2 fortfahren.

Hast du bereits etwas Erfahrung mit dem Kitobjektiv gesammelt, solltest du dir eine Festbrennweite in dem von dir am häufigsten genutzten Brennweitenbereich zulegen. Zum einen verbesserst du mit einer Festbrennweite deinen Blick für die Bildgestaltung, da du dich, wenn du die Positionierung eines Elementes im Bild verändern möchtest, immer selbst bewegen musst. (Deshalb nennen manche Fotografen die Festbrennweiten auch Turnschuhzoom. :) ) Zum anderen sind lichtstarke Festbrennweiten meistens deutlich günstiger als lichtstarke Zoomobjektive und sind trotzdem noch um ungefähr eine Blendenstufe lichtstärker. Hier kann man die für dein Kamerasystem äquivalenten Brennweiten von 35mm und 50mm gut empfehlen.

Du hast beispielsweise eine Sony A6000, eine APSC-Kamera mit Crop-Faktor 1,5. Hier solltest du nach Objektiven mit einer Brennweite um die 23mm (vgl. 35mm) oder um die 33mm (vgl. 50mm) Ausschau halten.

Wenn du bereits Erfahrung mit Zoomobjektiven und Festbrennweiten hast und weißt, was du gerne fotografierst und welche Brennweiten man dafür benötigt. Dann kann ich dir an dieser Stelle nur noch den Ratschlag geben, dass du deinen Geldbeutel etwas schonen solltest. Denn manchmal muss es nämlich nicht das um eine Blendenstufe bessere Objektiv sein, das das dreifache von dem etwas "schlechteren" Objektiv kostet.

Ich hoffe dir hat der Beitrag gefallen. Wenn dem so ist, wurde ich mich über deinen Besuch auf meiner Instagramseite @tobiaskuerschner sehr freuen. Dort stelle ich fast alle aktuellen Bilder.

Hallo Zusammen! In diesem Beitrag möchte ich eine sehr fundamentale Frage beantworten, auf die jeder angehende (Hobby-)Fotograf eine gute Antwort geben können sollte. Was ist Fotografie? Und sind wir uns der Bedeutung eigentlich noch bewusst?

JUST A LENS

Ansätze zur Begriffsbestimmung

Laut dem Duden hat das Wort Fotografie folgende Bedeutungen:
1a) [Verfahren zur] Herstellung dauerhafter, durch elektromagnetische Strahlen oder Licht erzeugter Bilder
1b) Art des Fotografierens beim Film
2) einzelnes Lichtbild, Foto

Bedeutung Nummer 2 bezeichnet also das Produkt, welches wir als Fotografen herstellen. Ein Bild oder Foto auf einem Medium, sei es digital auf einem Display oder gedruckt in unserer Hand, ist eine Fotografie.
Bedeutung Nummer 1 beschreibt das Verfahren zur Herstellung von Fotografien und soll Schwerpunkt von diesem Artikel sein.

Fotografie: das Zeichnen mit Licht

Wikipedia ist zwar eine wissenschaftlich nicht anerkannte Quelle, dennoch schaue ich bei einer Recherche zu einem bestimmten Thema immer zuerst auf den dazugehörigen Wikipedia-Artikel. Meistens findet man dort gleich zu Beginn den so wertvollen Überblick über das Thema sowie eine Hand voll Ideen für die weiterführende Suche nach Informationen. So auch bei diesem Artikel.

Das Wort Fotografie leitet sich aus dem Altgriechischen ab und bedeutet so viel wie Schreiben, Malen oder Zeichnen mit Licht. Und das ist seit der ersten Fotografie im Jahr 1826 von Joseph Nicéphore Niépce bis heute unverändert. Wenn man mit einer digitalen Kamera eine Fotografie aufnimmt [ also auf den Auslöser der Kamera drückt :) ], so lässt man Licht für eine bestimmte Zeit lang auf den Sensor der Kamera fallen. Der Sensor wertet das eingefallene Licht aus und die Kamera legt die ausgewerteten Informationen als fertiges Bild auf der Speicherkarte ab. Bei einer analogen Kamera ist der Ablauf an sich der gleiche. Anstatt eines Sensors und einer Speicherkarte besitzt die analoge Kamera jedoch einen Film, der das Bild chemisch-physikalisch fixiert.

Im übertragenen Sinne...

Nun könnte man das Thema auf sich beruhen lassen und sagen, dass die Aufgabe des Fotografen darin besteht, dass dieser gezielt Motiv und Licht sucht und diese dann in einem Bild einfängt. Landschaftsfotografen machen beispielsweise die meisten ihrer Bilder, aufgrund der besonderen Lichtstimmung, in der morgendlichen oder abendlichen Dämmerung. Sie suchen also das richtige Licht. Das ist aber nur die halbe Wahrheit. Unglaublich wichtig für einen Fotografen (vor allem für die Portrait- und Produkt-Fotografen) ist es, die Fähigkeit zu entwickeln, das Licht zu kontrollieren. Und damit meine ich keine Superkraft, sondern die gezielte Verwendung von künstlichen Lichtquellen. Die Auswahl der Lichtquelle, der Winkel, die Intensität und die Verwendung bestimmter Lichtformer kann die Wirkung eines Bildes maßgeblich beeinflussen.

Wenn du dich für meine ersten Schritte in der Studiofotografie interessierst, dann kann ich dir den folgenden Beitrag von mir empfehlen:

LOW-KEY-SELBSTPORTRAIT MIT GÜNSTIGEM FOTOSTUDIO-SET VON AMAZON

Fazit: Was ist Fotografie?

Was aber sollte man aus diesem Beitrag mitnehmen?

Zu aller erst, dass nicht die Kamera für die Belichtung des Bildes verantwortlich ist, sondern der Fotograf. Denn ob ein Bild gut oder schlecht wird, entscheidet sich durch den Bereich vor und hinter der Kamera.

Zum anderen sollte man als Fotograf stets auf der Suche nach besonderem Licht sein. Eine außergewöhnliche Farbe oder eine besonders gleichmäßige Ausleuchtung sind Beispiele für Eigenschaften von gutem Licht. Dazu noch ein gefälliges Motiv und fertig ist das gute Bild. Zumindest fast. :)

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Hallo Zusammen! In diesem Artikel möchte ich meine Erfahrungen mit dem OUBO Fotostudio-Set von Amazon* mit dir teilen. Was du alles für rund 85€ bekommst und ob das Ganze auch etwas taugt, erfährst du hier.
* kein Affiliate-Link :)

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Inhalt des OUBO Fotostudio-Set

In dem Fotostudio-Set von Amazon ist enthalten:

Hintergrund
2 x Stativ für Hintergrund (links und rechts)
1 x Querstrebe (wird auf die Stative geschraubt)
1 x schwarzer Hintergrund
2 x weißer Hintergrund
1 x grüner Hintergrund

Licht
2 x Lampenstativ
2 x Lampensockel mit Softbox
2 x Leuchtmittel (135W, Sockel E27)
1 x faltbarer und wendbarer Reflektor (weiß, silber und gold)

Zubehör
3 x Klemmen um den Hintergrund zu fixieren
1 x Tragetasche für Hintergrund-Set
1 x Tragetasche für das komplette Set


Verarbeitungsqualität

In Sachen Qualität brauchen wir uns nichts vormachen. Wer extrem günstig kauft, bekommt keine Premium-Qualität. Das war auch gar nicht die Prämisse beim Kauf. Das Preis-Leistung-Verhältnis war hier das Hauptaugenmerk. Das Set enthält alles, was man zum Start in die private Studiofotografie benötigt und das war mir wichtig. Zudem ist es dennoch relativ solide gebaut. Die Stative für Hintergrund und Lampen stehen sicher und vertragen es auch, wenn mein kleiner Wirbelwind zwischen ihnen im Slalom läuft. Einzig die eingesetzten Leuchtmittel könnten etwas heller sein. Eingesetzt sind 135W Glühlampen mit Sockel E27 als Dauerlicht. Hier werde ich wahrscheinlich irgendwann LED-Lampen nachrüsten, welche deutlich mehr Leuchtkraft haben sollten.

Das Fotostudio-Set von OUBO im Einsatz

Während der Benutzung des Fotostudio-Sets sind mir als ambitionierten Hobbyfotograf kaum Schwächen aufgefallen. Die Hintergründe sind beim ersten Aufbau etwas faltig. Um die Falten zu entfernen könnte man den jeweiligen Hintergrund bügeln. Da die Hintergrunde aus Kunststofffasern sind, sollte man sich auf die Hinweise aus der mitgelieferten Bügelanleitung halten. Ich konnte mit den Falten aber gut leben, da ich sowieso recht offenblendig fotografiert habe und den schwarzen Hintergrund sowieso nicht ausleuchten wollte. Zudem kann man die Hintergründe auch aushängen lassen. So lassen sich mit etwas Geduld auch einige Falten entfernen.

Mit dem Inhalt des Sets kann man verschiedene Lichtkonfigurationen aufbauen und ausprobieren. Zangenlicht, Streiflicht, Low-Key, High-Key und viele andere Setups sollten mit diesem Set kein Problem darstellen. Da es sich bei den Softboxen um Dauerlichter handelt, muss man sich aber gewiss sein, dass die Leistung der Lampen im Gegensatz zu Studioblitzen etwas begrenzt ist. Die Dauerlichter haben dafür den Vorteil, dass man bei Veränderung der Positionierung des Modells oder der Lichter sofort das Ergebnis sieht. Das ist bei Blitzen nicht gegeben.

Mein Fazit zum OUBO Fotostudio-Set

Wenn dein Geldbeutel begrenzt ist und du dich dennoch in der Studiofotografie ausprobieren möchtest oder du für das nächste Fotogeschenk eine gut belichtete Szene benötigst, bist du mit dem OUBO Fotostudio-Set von Amazon gut bedient. Gerade für Gelegenheitsfotografen ist dieses Set zu empfehlen, da man mit Hilfe der beiden mitgelieferten Taschen das ganze Set auf die Größe einer kleinen Reisetasche zusammenpacken und somit leicht im Bettkasten oder in einem Schrank verstauen kann. Für rund 85€ erhält man hier eine ganze Menge Equipment, welches, wenn man es richtig bedient, die Qualität deiner Fotos merklich steigern kann. Ich kann es nur empfehlen.

Hallo Zusammen! In diesem Artikel geht es um das 50mm f1.8 Objektiv für den Canon FD Mount, welches ich seit Kurzem mein Eigen nennen darf. Das Vintage-Objektiv, dessen Baureihe im Jahr 1978 startete, stammt aus Zeiten der analogen Fotografie. Daher muss das Objektiv auch komplett manuell bedient werden. Erworben habe ich das Objektiv für rund 34€ bei Ebay. Bei meiner Recherche stieß ich auf mehrere Blogeinträge und YouTube-Videos, die diesen Objektiven einen ganz besonderen Charakter zugeschrieben haben.

CANON FD 50MM F1.8 FRONT

Vintage-Objektive sind an nahezu allen spiegellosen Systemkameras adaptierbar

Da ich derzeit mit einem Kamerasystemwechsel zu Micro Four Thirds liebäugle und mein aktuelles Objektiv, das 50mm f2.0 von Meike für Sony's E-Mount, leider defekt ist, wollte ich mir ein Objektiv kaufen, welches ich an beiden Systemen mit Hilfe eines Adapters verwenden kann. Für den Sony E-Mount meiner Sony Alpha 5000 habe ich den entsprechenden Neewer Adapter auf Amazon [ kein Affiliate-Link ;) ] für rund 14€ gekauft. Dieser ist durchaus solide gebaut und erfüllt seinen Zweck mit Bravour.

CANON FD 50MM F1.8 SEITE

Optische Eigenschaften des Canon FD 50mm f1.8

Ich habe das Objektiv nun einige Tage getestet und ich bin mit den Ergebnissen durchaus zufrieden. Die Farben, die durch das Objektiv und dem vom Händler mitgelieferten Skylight-Filter produziert werden, sind sehr warm und für Portrait-Aufnahmen ein echter Mehrwert für die sonst sehr neutralen Farben des Sony Sensors. Das Bokeh ist sehr weich und trotzdem nicht zu vergleichen mit dem des Meike Objektivs. Es hat irgendwie eine eigene Nuance.

LE CALME EN PERSONNE
SKADI BW PORTRAIT III
AQUARIUM

Konstruktion und Verarbeitung des Vintage-Objektivs

Die Verarbeitung ist auf einem ganz anderen Niveau im Vergleich zum 50mm f2.0 von Meike. Der manuelle Blendenring rastet bei jeder halben Blende kurz ein. Für mich ist das ein wahnsinniger Vorteil, da ich mir, wenn ich einmal eine Blende eingestellt habe, sicher sein kann, dass sich diese nicht verstellt. Bei dem Objektiv von Meike "verrutschte" die Blende des Öfteren. Das führte dazu, dass man meist mit Blende f2.1 - f2.3 fotografierte anstatt mit der maximalen Offenblende von f2.0. Das ist nicht tragisch, aber ärgerlich, da man sich so ein Objektiv genau dafür zulegt.

Eine Sache ist mir an dem Canon FD 50mm f1.8 aufgefallen, die mir kurz einen kleinen Schreck bereitete. Wenn man das Objektiv ohne den Adapter in der Hand hat und versucht den Blendenring zu drehen, dann rutscht dieser weiter ohne die Blende zu verstellen. Im ersten Augenblick dachte ich tatsächlich, dass ich ein defektes Objektiv gekauft hätte. Ist das Objektiv an dem Adapter befestigt funktioniert jedoch alles wie gewohnt. Ich denke, dass dies bedingt durch die Konstruktion des Mechanismus ist.

Mein Fazit zum Canon FD 50mm f1.8

Mit einem Anschaffungspreis von rund 34€ und den Zusatzkosten von rund 14€ für den Adapter ist das Vintage-Objektiv mit rund 48€ in der Anschaffung nicht nur um die Hälfte günstiger wie das 50mm f2.0 von Meike, sondern meiner Meinung nach auch doppelt so gut wie eben dieses. Der einzige richtige Nachteil ist das Gewicht. Das FD-Objektiv an sich hat ungefähr das gleiche Gewicht wie das von Meike. Jedoch bringt der Adapter noch einiges an Gewicht mit und die Kombination aus Adapter und Objektiv ist auch um ein paar Zentimeter länger als das Objektiv von Meike. Für den Preis kann man aber nicht meckern und das Fotografieren mit dem Canon FD 50mm f1.8 macht richtig Spaß. Wer mit einem solchen Vintage-Objektiv liebäugelt, dem kann ich nur empfehlen zuzuschlagen, da man bei dem Preis kaum etwas falsch machen kann!

Die Bilder von diesem Album sind allesamt zwischen Juni und Oktober im Jahr 2018 entstanden.

STINGING NETTLE

Das Bild 'STINGING NETTLE' ist ein Bild von einer Brennessel aufgenommen mit meiner Sony Alpha 5000, den Makro-Zwischenringen von Neewer und dem 50mm f2 Objektiv von Meike. Bei diesem Bild, wie auch bei vielen anderen in diesem Album, habe ich versucht, eine sehr geringe Schärfentiefe zu erreichen. Bei diesem Bild hier finde ich den Hintergrund besonders "cremig". Man kann den Rest der Pflanze im Bokeh nur noch erahnen.

JUST PURPLE

Im Bild 'JUST PURPLE' habe ich besonderen Wert auf den Farbkontrast gelegt. Da der Hintergrund dunkel und monoton ist, heben sich die knalligen Rosen besonders gut von ihm ab. Dieses Bild ist ein guter Beweis dafür, dass auch in den Farbkontrasten ein enormes Freistellungspotenzial liegt.

FRESH FERN

'FRESH FERN' ist ein gutes Beispiel dafür, wie man verschiedene Kontraste benutzen kann, um den Blick des Betrachters auf das Motiv zu lenken. Hier habe ich die Kontraste Hell <-> Dunkel, Farbe <-> Monochrom und Schärfe <-> Unschärfe genutzt. Des Weiteren ergibt sich aus dem Motiv ein weiterer Kontrast, denn dieser Farn wächst wie man sieht aus einer Steinwand heraus, wobei die Steine eine gewisse Kälte und Lebensfeindlichkeit ausstrahlen und der Farn für die Natur und das Leben steht. Er trotzt den widrigen Bedingungen, wächst und bleibt standhaft.

WITHERED

Dieses Bild habe ich 'WITHERED' genannt, da es in bereits verwittertes Blatt an einem Zweig darstellt. Dieses Bild ist inhaltlich das komplette Gegenteil zum Vorherigen. Auch dieses Bild habe ich mit Hilfe der Makrozwischenringe aufgenommen.

L'ODEUR

Das Bild 'L'ODEUR' ist eine Low-Key-Fotografie, das heißt, dass ich bei diesem Bild eine gezielte Unterbelichtung vorgenommen habe. Dadurch wird der Kontrast zwischen den hellen und den dunklen Bildbereichen maximiert.

IN DEPTH

Das Bild 'IN DEPTH' ist eines der schärfsten Fotos, die ich bisher aufgenommen habe. Durch die Makrozwischenringe, die ich auch in diesem Bild verwendet habe, ist die Schärfentiefe besonders gering. Diese schmale Ebene hat durch die frontale Perspektive ausgereicht, um die gesamte Pflanze scharf abzubilden.

SILENT BEAUTY

Das Bild 'SILENT BEAUTY' ist ebenso im Stil seiner Vorgänger. Hier finde ich vor Allem die Form der Blüten interessant. Leider weiß ich bis heute nicht, wie diese Blume heißt. Vielleicht bekomme ich es irgendwann raus. Festgehalten habe ich diese ruhige Schönheit jedenfalls für die Ewigkeit.

FALLEN LEAVES

Das Bild 'FALLEN LEAVES' ist im "goldenen" Oktober entstanden. Der ganze Wald war in warmen Farben gekleidet und das Wetter war sonnig. An diesem echt schönen Tag habe ich leider etwas Schwierigkeiten gehabt kreative Motive zu finden. Dann erinnerte ich mich an einen Spruch aus einem Video von Peter McKinnon: "You have to go the extra mile!". Ich wechselte also immer wieder die Perspektive und habe schlussendlich dieses Foto gemacht!

BEHIND BARS

Das Bild 'BEHIND BARS' ist das letzte Bild in diesem Album. Es steht zu den anderen Bildern im direkten Kontrast, da es nicht die Blumen im Fokus hat, sondern der Fokus auf dem davor stehenden Drahtzaun liegt. Durch die gezielte Entsättigung soll dieser Kontrast noch einmal verstärkt werden.

NATURE 2018: Ein persönliches Fazit

Die Fotos in diesem Album sind vor Allem Markofotografien und Fotografien mit geringer Schärfentiefe, also quasi Pflanzenportraits. Diese Art der Fotografie hat definitiv seinen Reiz, jedoch gefallen mir persönlich andere Teilbereiche der Fotografie besser. Es war dennoch eine tolle Erfahrung und eine durchaus lohnenswerte Übung für den Umgang mit der Kamera!

Das war auch schon mein Beitrag zu meinem neuen Album 'NATURE 2018' wenn dir dieser Beitrag gefallen hat würde ich mich sehr über deinen Besuch auf meiner Instagramseite freuen.

In diesem Sinne: Bis bald!

Es ist soweit: mein Portfolio wird mit Leben gefüllt! Ich habe mein erstes Album 'MONOCHROME 2018' in mein Portfolio aufgenommen. In diesem Beitrag erfährst du mehr über die Bilder des Albums.

ENJOY THE SILENCE

Das Bild 'ENJOY THE SILENCE' ist auf dem Hauptfriedhof in Plauen entstanden. Bei einem gemütlichen Spaziergang über den Friedhof ist mir dieses Motiv aufgefallen. Besonders finde ich die Kontraste im Schriftzug des Grabsteins. Den Namen habe ich gewählt, da dieser Grabstein abseits der anderen stand und schon mit Vegetation bedeckt war. Vielleicht ist es auch ein in Vergessenheit geratener Ort. Die dortige Stille war unglaublich schön.

EVERY HUMAN HAS HIS ANGEL

Das Bild 'EVERY HUMAN HAS HIS ANGEL' ist ebenfalls auf dem Hauptfriedhof in Plauen entstanden. Dieser Engel träumte auf einem ebenfalls leicht abgelegenem Grab. Der Gedanken daran, dass jeder Mensch einen kleinen Schutzengel hat, der selbst im Tod über ihn wacht, bewegte mich zur Wahl des Bildtitels.

ON THE WAY TO NECKARGEMÜND

Das Bild 'ON THE WAY TO NECKARGEMÜND' ist am Anfang des Jahres entstanden. Die Sonne kam früh morgens mit einer besonders schönen Lichtstimmung über den Berg und schien auf die Bäume am Flussufer. Das Containerschiff fuhr in dem Moment gerade in Richtung Neckargemünd. Daher auch der Name. An diesem Bild gefällt mir besonders die außergewöhnliche Lichtstimmung und die enorme Tiefe, welche durch die verschiedenen Ebenen im Bild erreicht wird.

WAITING FOR THE MISTRESS

Auf dem Bild 'WAITING FOR THE MISTRESS' ist meine Akita Inu - Mischlingshündin Skadi zu sehen, die, wie man unschwer erkennen kann, gerade auf das Frauchen wartet. Dieses Foto ist an einem gemeinsamen Tag mit der Familie in der Stadt entstanden. Neben dem Motiv an sich finde ich die schöne Lichtstimmung und das Bokeh an diesem Bild besonders schön.

REFLEXION

Das Bild 'REFLEXION' ist an der Schleuse in Heidelberg vor der Alten Brücke entstanden. Es ist eins der wenigen Bilder, das ich dieses Jahr mit Stativ gemacht habe, da ich zugegebenermaßen zu faul bin, es ständig mitzunehmen, um es dann doch nicht zu benutzen. Ich bin eben kein Landschaftsfotograf...

JUST ANOTHER SUPERB VIEW

'JUST ANOTHER SUPERB VIEW' ist ein weiterer Versuch von mir in der Landschaftsfotografie. Durch den Weitwinkel wirken die Wolken sehr dramatisch, dazu trägt auch die Reflexion im Wasser bei. Der Bildausschnitt ist leider etwas unglücklich. Hier hätte ein Crop zwar dem Bildaufbau gut getan, jedoch hätte ich dadurch große Teile des Himmels verloren.

WITHOUT A LIGHT

Das Bild 'WITHOUT A LIGHT' ist eines meiner liebsten Bilder in diesem Album! Offenblendig mit einer kurzen Telebrennweite fotografiert, bekommt das Bild durch die daraus resultierende geringe Schärfentiefe eine tolle Raumwirkung. Aufgenommen habe ich das Bild auf dem Ehrenfriedhof auf dem Königstuhl in Heidelberg.

FALL IS COMING

Die bewusst als Silhouetten fotografierten Zugvögel sollen dem Bild 'FALL IS COMING' eine etwas düstere Endjahresstimmung geben. Aufgenommen habe ich dieses Bild auf einem Spaziergang durch meinen Wohnort.

DRAMATIC SKY

Das Bild 'DRAMATIC SKY' folgt dem selben Konzept wie das vorherige Bild. Auch hier ist das Motiv im Vordergrund bewusst unterbelichtet als Schatten dargestellt um die Details im Himmel zu bewahren. Ich liebe diese Art von schwarz-weiß Fotografie!

MONOCHROME 2018: Ein persönliches Fazit

Die schwarz-weiß Fotografie ist eines meiner liebsten Gebiete in der Fotografie. Da man sich bei der Farbe als Gestaltungsmerkmal einschränkt, erhält man mehr Fokus auf die anderen Elemente, wie zum Beispiel die Kontraste zwischen Licht und Schatten oder Schärfe und Unschärfe.

Ich werde in 2019 definitiv weitere schwarz-weiß Fotos machen. Wahrscheinlich werde ich mir hier noch ein Paar Themen aussuchen zu denen ich kleinere Fotografieprojekte durchführen werde.

Ich hoffe dir haben meine Bilder gefallen. Falls dem so ist, würde ich mich sehr freuen, wenn du mal auf meinem Instagram-Account 'tobiaskuerschner' vorbeischaust. Hier teile ich deutlich mehr Bilder als hier auf meiner Portfolioseite.

In diesem Sinne wünsche ich gut Licht!

Bis bald.

Hallo lieber Besucher!

Zu erst möchte ich Dir für dein Interesse an meiner Arbeit danken! Diese Website wird in Zukunft der Dreh- und Angelpunkt meines kreativen Schaffens werden. Hier werden unter anderem Fotos und Neuigkeiten aus meinen Fotoprojekten veröffentlicht.

Da ich die Fotografie nur als Hobby in meiner Freizeit betreibe, möchte ich Dich um dein Verständnis bitten, dass es mitunter vorkommen kann, dass ich die Inhalte dieser Website auch lange Zeit nicht erweitern oder aktualisieren kann.

Wenn Du an meinen Fotos interessiert bist und mich unterstützen möchtest, dann kannst Du mir gerne über Instagram folgen. Dort veröffentliche ich weitaus mehr Fotos und halte euch in meinen Stories auf dem Laufenden.

@tobiaskuerschner auf Instagram

Vielen Dank!

Tobias