Hallo Zusammen! In diesem Beitrag möchte ich eine sehr fundamentale Frage beantworten, auf die jeder angehende (Hobby-)Fotograf eine gute Antwort geben können sollte. Was ist Fotografie? Und sind wir uns der Bedeutung eigentlich noch bewusst?

JUST A LENS

Ansätze zur Begriffsbestimmung

Laut dem Duden hat das Wort Fotografie folgende Bedeutungen:
1a) [Verfahren zur] Herstellung dauerhafter, durch elektromagnetische Strahlen oder Licht erzeugter Bilder
1b) Art des Fotografierens beim Film
2) einzelnes Lichtbild, Foto

Bedeutung Nummer 2 bezeichnet also das Produkt, welches wir als Fotografen herstellen. Ein Bild oder Foto auf einem Medium, sei es digital auf einem Display oder gedruckt in unserer Hand, ist eine Fotografie.
Bedeutung Nummer 1 beschreibt das Verfahren zur Herstellung von Fotografien und soll Schwerpunkt von diesem Artikel sein.

Fotografie: das Zeichnen mit Licht

Wikipedia ist zwar eine wissenschaftlich nicht anerkannte Quelle, dennoch schaue ich bei einer Recherche zu einem bestimmten Thema immer zuerst auf den dazugehörigen Wikipedia-Artikel. Meistens findet man dort gleich zu Beginn den so wertvollen Überblick über das Thema sowie eine Hand voll Ideen für die weiterführende Suche nach Informationen. So auch bei diesem Artikel.

Das Wort Fotografie leitet sich aus dem Altgriechischen ab und bedeutet so viel wie Schreiben, Malen oder Zeichnen mit Licht. Und das ist seit der ersten Fotografie im Jahr 1826 von Joseph Nicéphore Niépce bis heute unverändert. Wenn man mit einer digitalen Kamera eine Fotografie aufnimmt [ also auf den Auslöser der Kamera drückt :) ], so lässt man Licht für eine bestimmte Zeit lang auf den Sensor der Kamera fallen. Der Sensor wertet das eingefallene Licht aus und die Kamera legt die ausgewerteten Informationen als fertiges Bild auf der Speicherkarte ab. Bei einer analogen Kamera ist der Ablauf an sich der gleiche. Anstatt eines Sensors und einer Speicherkarte besitzt die analoge Kamera jedoch einen Film, der das Bild chemisch-physikalisch fixiert.

Im übertragenen Sinne...

Nun könnte man das Thema auf sich beruhen lassen und sagen, dass die Aufgabe des Fotografen darin besteht, dass dieser gezielt Motiv und Licht sucht und diese dann in einem Bild einfängt. Landschaftsfotografen machen beispielsweise die meisten ihrer Bilder, aufgrund der besonderen Lichtstimmung, in der morgendlichen oder abendlichen Dämmerung. Sie suchen also das richtige Licht. Das ist aber nur die halbe Wahrheit. Unglaublich wichtig für einen Fotografen (vor allem für die Portrait- und Produkt-Fotografen) ist es, die Fähigkeit zu entwickeln, das Licht zu kontrollieren. Und damit meine ich keine Superkraft, sondern die gezielte Verwendung von künstlichen Lichtquellen. Die Auswahl der Lichtquelle, der Winkel, die Intensität und die Verwendung bestimmter Lichtformer kann die Wirkung eines Bildes maßgeblich beeinflussen.

Wenn du dich für meine ersten Schritte in der Studiofotografie interessierst, dann kann ich dir den folgenden Beitrag von mir empfehlen:

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Fazit: Was ist Fotografie?

Was aber sollte man aus diesem Beitrag mitnehmen?

Zu aller erst, dass nicht die Kamera für die Belichtung des Bildes verantwortlich ist, sondern der Fotograf. Denn ob ein Bild gut oder schlecht wird, entscheidet sich durch den Bereich vor und hinter der Kamera.

Zum anderen sollte man als Fotograf stets auf der Suche nach besonderem Licht sein. Eine außergewöhnliche Farbe oder eine besonders gleichmäßige Ausleuchtung sind Beispiele für Eigenschaften von gutem Licht. Dazu noch ein gefälliges Motiv und fertig ist das gute Bild. Zumindest fast. :)

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