Hallo Zusammen!

In dieser Beitragsreihe möchte ich ein paar meiner Tricks in der Bildkomposition mit euch teilen. Diese Tipps werden dir dabei helfen, sofort bessere Bilder zu fotografieren, egal welche Kamera du hast. Alle "Regeln", die ich in diesen Beiträgen vorstelle, können auch BEWUSST gebrochen werden, um damit eine bestimmte Bildwirkung zu erzielen.

Einteilung der Diagonalen und ihre Wirkung

Dieser Beitrag wird ziemlich kurz, aber lass' dich von seiner Kürze nicht täuschen: der Tipp ist ebenso simpel wie genial!

Es gibt zwei Arten von Diagonalen.

Die einen verlaufen von links unten nach rechts oben. Diese Diagonalen werden, basierend auf unserer Art zu Lesen, als aufsteigend bezeichnet. Aufsteigende Diagonalen wirken anregend und halten den Blick des Betrachters im Bild.

ALTER STROM

Diagonalen, die von links oben nach rechts unten verlaufen, werden, im Gegensatz zu den oben genannten, als absteigend bezeichnet. Absteigende Diagonalen wirken im Vergleich zu den aufsteigenden ruhiger und weniger spannungsvoll. 

THE VINEYARDS OF SCHRIESHEIM

Nutzt man eine Diagonale in der Bildgestaltung so wirkt das Bild meistens um einiges spannender im Vergleich zu einer horizontalen oder senkrechten Anordnung der Bildelemente.

Besonders das Ausrichten deines Motivs an den Diagonalen kann deinem Bild etwas Interessantes verleihen. Zum Beispiel kann man in der Architekturfotografie die Kanten eines Gebäudes an den Diagonalen ausrichten. Damit lenkst du den Blick des Betrachters entlang der Diagonalen durch dein Bild und nebenbei profitierst du von den positiven Effekten einer ungewöhnlichen Perspektive. In diesem Beitrag von mir erfährst du warum ungewöhnliche Perspektiven ebenfalls wichtig für das Bild sind.

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Bis bald!