Hallo Zusammen!

In dieser Beitragsreihe möchte ich ein paar meiner Tricks in der Bildkomposition mit euch teilen. Diese Tipps werden dir dabei helfen, sofort bessere Bilder zu fotografieren, egal welche Kamera du hast. Alle "Regeln", die ich in diesen Beiträgen vorstelle, können auch BEWUSST gebrochen werden, um damit eine bestimmte Bildwirkung zu erzielen.

Denke schon beim Fotografieren an das Format

Beim Zielformat handelt es sich primär um das Seitenverhältnis von Höhe und Breite des Bildes. Bei der Auswahl des Formates gibt es kein richtig oder falsch. Wichtig ist nur, dass du dich bereits beim Fotografieren bewusst für ein Format entscheidest. Man kann die Formate in drei Gruppen einteilen: Hochformat, Querformat und Quadrat. Das Quadrat nimmt in diesem Beitrag eine Sonderstellung ein, da es weder von den Effekten des Hochformats noch von denen des Querformats profitiert.

Perfekt für Portraits: Das Hochformat

Das Hochformat wird auch gern Portraitformat genannt. Das liegt vor allem daran, dass das Hochformat wie predistiniert für Portraits ist. Wenn ein Mensch sitzt oder steht, so ist die Ausrichtung seines Körpers in den meisten Fällen vertikal. Das heißt mit dem Hochformat kannst du den Menschen viel besser als Ganzes darstellen. Auch bei Nahaufnahmen hat man im Hochformat meist mehr vom Menschen auf dem Bild als im Querformat. Zudem wirken Bilder im Hochformat um einiges dynamischer als Bilder im Querformat. Diesen Effekt kann man sich vor allem in der Architektur-, Landschafts- oder Produktfotografie zu Nutze machen.

ON TOP OF THE LIGHTHOUSE

Der Klassiker für Landschaften: Das Querformat

Das Querformat, das auch gerne Landschaftsformat genannt wird, ist dem menschlichen Bilckfeld ähnlicher als das Hochformat. Bilder im Querformat strahlen mehr Stabilität aus als Bilder im Hochformat. Deshalb wird das Querformat vor allem in der Landschaftsfotografie und in der Architekturfotografie gern genutzt. Aber auch in der Portraitfotografie ist das Querformat gut zu gebrauchen. Mit dem Querformat kann man deutlich mehr Umgebung zeigen als mit dem Hochformat und somit dem Bild und dem Motiv mehr Kontext geben.

AT SEA

Zusammenfassung: Wie soll ich es nun drehen: hochkant oder quer?!

Mit dem Format kannst du dein Motiv unterstützen oder bewusst einen Kontrast dazu bilden. Unter dem Aspekt der Bildkomposition ist es nicht wichtig, ob du für dein Bild das Hochformat oder das Querformat im speziellen wählst, sondern viel mehr, dass du es bewusst tust, als Teil der Bildgestaltung.

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Bis bald!